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Honda Transalp

tourer umbau

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#1
homerreelsen

homerreelsen
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Da ich nächstes Jahr eine Tour in Richtung Schweden/Norwegen machen werde, musste ein neues Moped her (die Z hab ich natürlich trotzdem noch :mrgreen:). Das ganze Gepäck (Zelt, Schlafsack, Kochsachen, Klamotten usw..) würde ich auf der Z nicht gescheit transportieren können und für "nicht Asphalt"-Straßenbeläge ist sie ja auch nicht wirklich geeignet.

 

Nach einiger Recherche habe ich mich dann auf die Honda Transalp PD06 eingeschossen. Ein paar Tage später habe ich dann ein gutes Angebot gefunden. Nach insgesamt 8 Stunden für Hinfahrt-Begutachtung-Probefahrt-Rückfahrt ( :rotaeye:), stand sie dann endlich im Garten.

 

Geworden ist es eine Transalp Bj.91, 48t KM. Technisch steht sie super da, der Vorbesitzer hat alle Verschleißteile, sprich Reifen, Beläge/Scheiben, Zündkerzen, Kettensatz etc. vor ca.1500KM erneuert. Auch hat er die Ventile eingestellt, Vergaser gereinigt und synchronisiert - also erstmal Ruhe die nächste Zeit. Als Zubehör hat die Honda ein H&B Kofferträgersystem + Koffer und noch einen Hauptständer. Falls etwas mit der Maschine nicht stimmt oder ich Fragen hab, könne ich ihn auch jederzeit Anrufen, er selber hatte noch eine eigene Transalp in der Garage stehen, die er komplett abgespeckt und umgebaut hat (meine Maschine ist/war die seiner Frau).

 

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(Ich bekomm es hier im Forum einfach nicht hin, die Bilder richtig hochzuladen, sorry :fun02:)

 

Aaaaber da man(n) ja immer basteln will/muss, kam auch schon frühzeitig der Weihnachtsmann vorbei :pfeif:

 

img-20171013-wa0017_resized_20.jpg

 

in den Paketen sind u.a.

 

- Acerbis Kotflügel

- Hohe Tourenscheibe

- Sturzbügel

- Griffheizung

- 12V Steckdose

- diverse Kleinteile + Aufkleber

 

weiterhin werde ich mir auf den Gepäckträger eine Halterung für einen 10L Benzinkanister und andere Staufächer bauen (z.B. ein Plastikabflussrohr für das Zelt - günstig und wasserdicht).

 

Ich hatte zuerst noch vor, mir anstelle der Plastikkoffer, Aluboxen +  Halterung zu kaufen. Da hier allerdings selbst die günstigsten Varianten preislich in keinem Verhältnis zum Kaufpreis der Maschine stehen, werde ich es erstmal mit den Koffern versuchen. Falls irgendwann mal ein paar € übrig sind, kann man sich das mit den Aluboxen noch überlegen.

 

Spiegel, Blinker, Kennzeichenhalterung - die Standartumbauten also, bleiben original. Zu so einer alten Maschine passen, wie ich finde, keine LED Blinker oder andere moderne Teile - eher Dreck, Kratzer und Dellen :wheelchair:

 

Joa, ab dem 25.10 wird umgebaut, dann gibt es wenig später hoffentlich das Ergebnis :eis:


bearbeitet von homerreelsen, 14.10.2017, 02:37


#2
Dr Stalone

Dr Stalone

    Dr der Zettologie

directupload.com, was unter als Bild upload angeboten wird funktioniert seit Tagen nicht mehr, zumindest bei mir.



#3
homerreelsen

homerreelsen
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Mit den Upload Seiten wird das hier nix, neues Album erstellt und von der Festplatte hochgeladen
 
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#4
Schönwetter_Manni

Schönwetter_Manni

    TouringJoe

Die Koffer sind ja echt hässlich wie die Nacht :D Aber wie du schon sagtest - reicht erstmal für den Einsatzzweck. Ich würde da nur mal aus Wasserdichtigkeit achten und evtl. mal vorher mit dem Gartenschlauch testen.

Was ist mit Sturzbügeln für vorn? Eignet sich auch super um Zusatztaschen anzubringen mit Verschleißmaterial und Tools.
Auf der linken Seite sollte das Abflussrohr noch gut zu befestigen sein. Gibt's ja genug Anleitungen im Internet.

Weshalb der andere Kotflügel? Ist der vorhandene kaputt?
Nen hoher Koti lohnt nur bei viel Matsch aber ich glaube, die Situationen wirst du anfänglich erst einmal vermeiden bzw. da so gemächlich durch fahren, dass der niedrige Koti kein Problem darstellt. Es gibt selbst Dakarmaschinen mit niedrigem Koti ;-)

Was du machen kannst ist dir ein paar Abstandhalter für den Serienkoti bauen damit der 2-3cm höher liegt. Das hilft dann schon mal bei Stollenreifen.

Und das Abflussrohr brauchst du nicht zwingend. Wenn du noch ne 90Liter Packtasche hinten quer schnallst kriegst du mehr mit, als du benötigst. Wenn ihr zu zweit oder mehr unterwegs seid relativiert sich auch die Gepäckmenge. Schwierig wirds nur, wenn man allein reist.

Ich hab diesen Sommer für 1 Woche auch recht viel mit gehabt und am Schluss 1/3 gar nicht gebraucht :P Aber das merkt man erst mit der Zeit/Erfahrung, was man brauch und was nicht. Da bin ich auch noch am lernen.

*edit* grad gelesen, dass du ja Sturzbügel schon bestellt hast. Kauf dir "Molle" Taschen auf Ebay und bapp sie mit Kabelbinder/kurzen Spanngurten an die Sturzbügel und pack Zeug rein, was nicht bruchempfindlich ist (Kabelbinder, Panzertape etc). Wahlweise kann man auch ne Regenkombi vorn in ne kleine Tasche packen, dann kommt man immer sehr fix ran.
Ich schnall die Regenkombi allerdings lieber auf die Koffer oder die Hecktasche. Dann ist sie schneller zu erreichen.

bearbeitet von Schönwetter_Manni, 14.10.2017, 17:22

  • Zehner bedankt sich

#5
homerreelsen

homerreelsen
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@ Manni,

den Kotflügel werde ich hauptsächlich erstmal aus optischen Gründen montieren, da mir der original so überhaupt nicht zusagt :mrgreen:.

 

Bezüglich dem Gepäck -  bevor es auf die große Tour geht werde ich hier in Deutschland natürlich erstmal alles auf einer kleinen Wochenendtour testen um zu sehen, wie ich am besten packe und was alles transportiert werden kann.

 

Regenkombi hatte ich vor im Tankrucksack mitzunehmen.



#6
Akashi

Akashi
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Na dann erstmal Glückwunsch zur TA! Damit hast Du sicherlich nichts verkehrt gemacht! Die halten normalerweise ewig.

Dann noch frohes Basteln (ab heute sollte es ja losgehen). Bin schon suf Dein Endprodukt gespannt...

#7
homerreelsen

homerreelsen
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So, komme endlich dazu die Bilder vom Umbau mal hochzuladen :wheelchair: . Bin leider noch nicht fertig, allerdings sind die restlichen Sachen nur Kleinigkeiten.

 

Hier sieht man den montierten Sturzbügel und den hohen Kotflügel. Den Kotflügel musste ich hinten stark kürzen, damit er bei vollem Lenkeinschlag sich nicht mit dem Sturzbügel prügelt.

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Hier die montierten Heizgriffe, Navihalterung, 12V Steckdose, Uhr. Heizgriffe und Navi nur bei eingeschalteter Zündung nutzbar, die Uhr läuft mit einer normalen Uhrenbatterie.
IMG 20171026 172530 resized 20171104 112328206
 
Die Kette muss natürlich farblich zu den Felgen passen  :cool:
IMG 20171027 120018 resized 20171104 112326968
 
Hier dann der derzeitige Stand. Es fehlen noch die neue Scheibe, diverse, höchstgeschwindigkeiterhöhende Aufkleber :mrgreen: und der Aufbau für den Gepäckträger. Weiterhin werd ich versuchen den Gabelholmen nochmal etwas Glanz zu entlocken, sollte mit Autosol oder Neverdull jedoch kein großer Akt werden. Der Hauptständer muss auch noch richtig befestigt werden. Einen anderen Pott (GPR Trevale) habe ich auch schon bestellt, allerdings hat dieser ca.4 Wochen Lieferzeit :/.
IMG 20171027 120738 resized 20171104 112358547

 

Nicht zu sehen sind die auf liegend umgebauten Cdi's und der Schweiss, welcher beim putzen entstand.

 

Eine Frage an euch habe ich noch bezüglich den Reifen. Habe sehr günstig neuwertige Reifen + Schläuche bekommen. Diese wollte ich als Ersatzreifen mit auf die Tour nehmen. Hat von euch schon jemand diese Art Reifen nur mit Montiereisen gewechselt, sprich ohne Montiermaschine? Wenn ja, wie waren eure Erfahrungen?

 

:fun03:

 


bearbeitet von homerreelsen, 06.11.2017, 20:38


#8
pailin

pailin

Hi.

Ich habe als Zweitbike für den Arbeitsweg und den Winter ebenfalls eine Transalp.

Meine ist von 1996 und kratzt an 55 tkm.

 

Wie viele km willst du in Schweden und Norwegen in Angriff nehmen?

Einfacher ist es mit einem neuen Satz zu starten.

Den Wechsel sollte man vorher mal geübt haben.

Der aktuell montierte K60 von Heidenau ist bei mir ebenfalls seit knapp 8.000 km drauf und hält wohl noch 2.000 km.



#9
homerreelsen

homerreelsen
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Der Heidenau hat noch keine 2000km gesehen, will den anderen Satz nur für den Fall der Fälle mitnehmen. Unterscheidet es sich denn (bis auf die nötige Kraft) so stark vom Fahrradreifen aufziehen? :mrgreen:



#10
pailin

pailin

Mit Fahrradreifen ist es gar nicht zu vergleichen.

Es geht auch weniger um die Kraft, sondern mehr um die Technik.

Mit ordentlich Reifenfett, zwei Montiereisen, sowie viel drücken und ziehen ist es machbar.

Aber ich persönlich würde eher einen komplett frischen Reifen aufziehen oder eben unterwegs den hinteren tauschen lassen.

In meinem Fall wird der vordere den hinteren Reifen deutlich überdauern.



#11
atecfv

atecfv

    Mr. Peoples

Spar dir das mit den Reifen. Ist unnötiges Gewicht und unhandlich ist es auch. Du fährst ja nicht in die Mongolei oder nach Afrika wo innerhalb von 24h kein Reifen zu organisieren ist.

1 oder maximal 2 Schläuche einpacken und gut ist. Den Rest organisierst du vor Ort falls etwas passieren sollte. Wenn du Hilfe brauchst bekommst du die auch unterwegs ... gerade als Motorradfahrer. Bis dahin freust du dich über das nicht mitgeschleppte Gewicht  :happy2:



#12
Schönwetter_Manni

Schönwetter_Manni

    TouringJoe

Reifen unterwegs mit Montiereisen geht. Würde dir allerdings empfehlen, dass vorher mal gemacht oder jemanden mit zu haben, der das kann.

Allerdings würde ich auch keine Ersatzreifen mitnehmen. Die Heidenaus halten auf der Karre 10.000+

#13
homerreelsen

homerreelsen
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Najut, dann bleiben die Reifen erstmal im Keller :thumbs_up:



#14
ZWhite

ZWhite

    WEMSER

Ich finde die Transalp gut, auch wenn sie keine Löcher in den Asphalt reist, aber günstig und unkaputtbar. Optisch gefällt sie mir auch, hatte auch mal überlegt eine zu kaufen. Das mit dem Abflussrohr finde ich eine gute Idee, wie viel Km willst du denn Fahren wenn du mit dem Gedanken spielst einen zweiten Reifen mitzunehmen ? Empfehlen kann ich dir noch die Montage einer Seitenständerverbreiterung sowie ein paar Dieselhandschuhe von der Tanke einzupacken, sollten die Handschuhe doch mal durchweichen kannst du diese drunter ziehen  :pfeif:

 

Edit: Den hohen Kotflügel finde ich Potthässlich  :sorry:


bearbeitet von ZWhite, 07.11.2017, 19:00


#15
Schönwetter_Manni

Schönwetter_Manni

    TouringJoe

Ja Seitenständerverbreiterung ist echt essentiell...Gibts günstig bei aliexpress 







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