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  • Hinzugefügt am: 13.10.2013, 00:12
  • Aktualisiert: 05.10.2014, 11:17
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[Bauanleitung] - „Lichtschwert“ (230v, 38w, Akku-Neonröhre)

Nachdem ich einige Bilder mit dem 4'erCCFL Lichtschwert geschossen hatte, fiel mir immer mehr ein gewisser Nachteil bei spiegelnden Oberflächen auf. Besonders auf schwarzen Lacken und Glasscheiben war dieser negative Effekt sehr deutlich zu sehen und mit steigenden Ansprüchen nervte mich dies zunehmend. Daher habe ich versucht die Grundidee des CCFL Lichtschwertes weiter zu entwickeln.

Geschrieben von goOse am13.10.2013, 00:12
Behind the scene
Bauanleitung - „Lichtschwert“ (230v, 38w, Akku-Neonröhre)

Vorwort
Nachdem ich einige Bilder mit dem 4'erCCFL Lichtschwert geschossen hatte, fiel mir immer mehr ein gewisser Nachteil bei spiegelnden Oberflächen auf. Besonders auf schwarzen Lacken und Glasscheiben war dieser negative Effekt sehr deutlich zu sehen und mit steigenden Ansprüchen nervte mich dies zunehmend. Daher habe ich versucht die Grundidee des CCFL Lichtschwertes weiter zu entwickeln.

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Wie man auf dem Bild sehr deutlich sehen kann, besitzt die Seite des Fahrzeuges keinen sauberen Reflex, sondern einen hellen „Nebel“. Dies resultiert meiner Meinung nach durch die Größe und Intensität der Lichtquelle. Ich brauchte intensiveres Licht um saubere Reflexe wie von einer Softbox auf spiegelden Oberflächen zu erhalten, was aber nur Geräte erreichen konnten die mit 230v betrieben werden. Insofern kam ich auf die Idee einen 230v, 38w Neondekostab mobil zu machen.

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Materialiste Das „Neonschwert“ wurde auf herkömmliche Weise wie das 4'er CCFL mit einer Abschirmung gegen Streulicht versehen.

Aber nochmal auf die Schnelle...
L-Profilleiste Ausmessen & Kürzen und die Position zueinander mit Panzertape auf der Unterseite der Profile fixieren.
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Die beiden Teile mittels Spiegelklebeband verkleben.
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Den Teil der L-Profile der oberhalb der Neonröhre liegen auch schwarz abkleben und mittig auf dem Innenboden kleine Stücke Spiegelklebeband aufkleben zur späteren Befestigung der Röhre.
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Die Röhre in die Scheuklappen einkleben und alle Spalten durch welche Streulicht kommen könnte ebenfalls mit dem schwarzen Panzertape abkleben. Fertig
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Nun müssen wir nur noch die Klemmen des Zigarettensteckdosenadapter abschneiden und mit den beiden vollisolierten Steckern versehen und wir können den Adapter direkt an den Bleiakku anschließen. Der Adapter kommt wiederum an den Wechselrichter und in den Wechselrichter kommt das Neonschwert.


Achtung! Solche Akkus (ebenso wie auch auf Auto & Motorradbatterien) ist richtig Dampf! Insofern empfiehlt es sich wirklich vollisolierte Stecker zu nehmen die auch Farblich gekennzeichnet sind um eine Verpolung und den daraus resultierenden Kurzschluss zu vermeiden!


Steckt man nun den Akku, gemeinsam mit dem Wechselrichter in einen Rucksack, kann man diesen noch bequem Tragen und hat die Hände frei für den Schalter am Kabel des Neonschwerts und die andere zum Führen des selbigen. Die Leuchtdauer sollte sich so um die 1,5-2 Stunden handeln. Wobei ich hier noch keine Erfahrungswerte habe.

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Die Ergebnisse der Neonröhre sind wesentlich besser wie die mit der Kaltkathodenröhren. Auch wenn die Neonröhre so viel mehr licht produziert, dass es wesentlich vorsichtiger eingesetzte werden muss. Die Ergebnisse sprechen aber für sich.

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In diesem Sinne – Viel Erfolg!
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