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China Bikes


Frank
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Händlernetz und Ersatzteilversorgung ist sicher ein wunder Punkt, sofern ein Hersteller bei Null anfängt.

Aber wer sagt, dass ein Hersteller wie CF Moto nicht bei KTM mit unterkommt? Um beim Beispiel Dacia und Renault zu bleiben.

Viele gemeinsame Bauteile machen es noch besonders einfach.

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Kann, muss aber nicht. Ich nutze seit einigen Jahren Chinesische Smartphones (erst Huawei, jetzt OnePlus) oder Staubsauger (Xiaomi) und die stehen qualitativ den Koreanischen oder Amerikanischen Produkten um nichts nach. 

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Kurvenkratzer

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, daß ein Nahmhafter Hersteller für Unterhaltungselektronik bei uns regelmäßig Teile bestellt hat. Irgendwann kamen mal Teile zur Nacharbeit, wo ersichtlich war, daß die nicht in Europa gefertigt wurden. Die konnte man nur zum entsorgen zurückgeben.

Das bedeutet aber nicht, daß die es bis jetzt nicht hinbekommen haben.

Wenn wir ein neues Teil bekommen, haben wir auch Probleme mit der Qualität. Das ist dann aber meistens im Fertigungsprozess, wo Flecken entstehen können, und sich das nach der Oberfläche (meistens Nickel) noch verstärkt.

 

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vor 4 Stunden schrieb Z900RS:

Dein Mobiltelefon ist sicher von einer Firma aus USA (wobei die ja auch in Chinaland zusammengebastelt werden)  oder von Fairphone....

Meine Telefon, kommt aus Korea 😉

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Also ich finde teilweise die China Modelle gar nicht so schlecht. Gerade was die Brixton und CF Modelle angeht. Allerdings ist dieses Panigale Plagiat schon etwas frech. Aber denke im Großen und Ganzen sind die Chinesen da auf einem guten Weg.
Und wenn irgendwann der europäische Markt mit vielen China Mopeds überschwämmt wird, da der Preis evtl auch sehr verlockend sein kann, rudern andere Marken vllt auch ein wenig zurück mit den teilweise exorbitanten Preisen für Ihre Modelle. :)

 

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@Phil_2189Da kann ich Dir schon zustimmen.

Mein Problem mit Waren (allgemein) aus China ist leider ein ganz anderes. Die Menschenrechte werden in diesem Land mit Füßen getreten. Das scheint den westlichen Konzernen aber egal zu sein, solange der Profit stimmt.

Leider hat man heute kaum noch eine Chance, dem aus dem Wege zu gehen. Allein was an elektronischen Bauteilen in unseren Geräten/Maschinen verbaut wird , kann doch gar nicht mehr vom Westen geliefert werden.

https://www.amnesty.ch/de/laender/asien-pazifik/china

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Kenne ich aus der Bahnbranche. Erst Komponenten in Europa kaufen ( und wir verkaufen gerne unsere Technologie aus Profitgier). Dann abkupfern und selber bauen. Inzwischen strecken sie  von China aus auch die Fühler nach Europa. Geht über Länder wie Mazedonien und Ungarn und inzwischen sind die ersten kompletten Loks aus China auch bei der DB gelandet. Kleine Aufträge zwar, aber wenn der Fuß erst mal in der Tür ist. Da wird auch alles im Sinne des Kunden gemacht und wenn am Ende 5000 Chinesen rund um die Uhr dran werkeln. War schon mal in einem China Projekt. Das Gegenüber in Shanghai war glaub 24/7 am Arbeitsrechner. 

Ganz schlimm. Worklife Balance ist da glaub nicht so angesagt. 
 

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vor 17 Stunden schrieb Willion51:

@Phil_2189Da kann ich Dir schon zustimmen.

Mein Problem mit Waren (allgemein) aus China ist leider ein ganz anderes. Die Menschenrechte werden in diesem Land mit Füßen getreten. Das scheint den westlichen Konzernen aber egal zu sein, solange der Profit stimmt.

Leider hat man heute kaum noch eine Chance, dem aus dem Wege zu gehen. Allein was an elektronischen Bauteilen in unseren Geräten/Maschinen verbaut wird , kann doch gar nicht mehr vom Westen geliefert werden.

https://www.amnesty.ch/de/laender/asien-pazifik/china

 

 

Du meinst die westliche Doppelmoral? Also hier und da ein bisschen für das heimische Wohlfühl-Publikum plakativ die Zustände im Reich der Mitte angeprangert um danach zum Black Friday und Cyber Monday den Warenkorb mit China Produkten vollzuknallen? 🤣🤣🤣

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Und der Witz dabei ist, dass auch die Umweltbelastungen für unsere Produkte, also für das Zeug, was dort für uns produziert wird, dort anfallen. 

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Würde mir trotzdem ein China Bike kaufen wenn es mir gefallen würde und ein fähiger Händler vor Ort wäre. Diese ganze Diskussion über China ist doch scheinheilig. Da dürfte man sich auch keine Harley bestellen so wie in den USA die Farbigen behandelt werden. Mal sehen, wann die China Bikes hier Marktanteile gewinnen. Royal Enfield hat es, wenn auch nicht ganz vergleichbar da bereits Traditionsmarke, vorgemacht.

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Gutes Beispiel. Royal Enfield aus Indien. Das Land steht bei den Arbeitsbedingungen und im Umweltschutz weit hinter China. Wen interessierts? Auch das KTM schon 10000te kleine Indien Dukes unters Volk gebracht hat. 

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Bei BMW und KTM ist das natürlich ganz was anderes. Das sind Premiummarken. Da fällt sowas höchstens unter den wohlklingenden Titel Globalisierung oder Global Sourcing. 
 

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