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tralf

Z H2 (ab 2020) Diskussionsthread

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Frank

Auch mal gut, die Langzeiterfahung eines Besitzers zu lesen. Auch wenn es bislang nur 1600km sind, ganz was anderes als eine Probefahrt. 

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Zörg
vor 12 Stunden schrieb SpikeZ:

Die Bremse wird nicht durch die Fahrmodi beeinflusst,  sondern durch Temperatur.

 

Na, da habe ich wohl beim Umschalten vor "Road" auf "Sport" die Temperatur verstellt. :mrgreen:

 

:Z750:

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Neander

Du bist aus Versehen ans Thermostat gekommen, das wird es sein. ;)

Aber im Ernst, es gibt kaum ein Motorrad, was so locker und fast beiläufig Leistung generiert.

Einfach Gas geben. Der Druck wird ziemlich linear immer nachhaltiger.und ist oben raus bei jenseits von gut und böse zu verorten.

Ob die Fahrmodi auf den Charakter des ABS Einfluß haben, weiß ich nicht. Auf die Wirkungsweise der Bremse an sich garantiert nicht.

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tualek
vor 8 Stunden schrieb Neander:

@tualek: Ich bin nicht sicher, ob Du auf einer ZH2 gesessen hast.;)  

Hmm , zumindest hatte ich mich für eine Probefahrt mit selbiger registriert. :verwirrt: Die werden mir doch wohl keine Z125 untergeschoben haben:mrgreen::mrgreen:

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Zörg
vor 5 Stunden schrieb Neander:

Ob die Fahrmodi auf den Charakter des ABS Einfluß haben, weiß ich nicht. Auf die Wirkungsweise der Bremse an sich garantiert nicht.

 

Auf die Wirkungsweise wahrscheinlich nicht, wohl aber auf das Ansprechverhalten der Bremse > zumindest fühlte es sich im Sportmode

aus Z 1000 Sicht brauchbarer an.

Warum sollte dies beim Mopped nicht möglich sein? Schließlich gibt es das beim Auto schon länger.

 

Um die Wirkung der Bremse zu pushen, müsste Kawasaki ein Update der ABS-Software nachschieben. Damit würden die zu langen Test-Bremswege

kürzer.

 

:Z750:

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Neander

Das mag sich subjektiv so anfühlen, warum auch immer. Ich habe davon nichts gefühlt und es ist auch nicht so. Es gibt kein elektronisches Bauteil zwischen Bremshebel und Zangen, welches entsprechenden Einfluß nehmen könnte.

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Kurvenkratzer

@ Neander, bist Du dir da sicher? Vergisst Du da nicht das ABS-Modul, oder wie soll im Fall des Regelns Druck ab- und aufgebaut werden?

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Tipo21

Ich denke nicht, dass es, egal für welchen Hersteller im Pkw oder Motorradbereich, sinnvoll ist das Ansprechverhalten der Bremse unterschiedlich zu gestalten.  Wie das ABS später einsetzt und regelt ist ein anderes Thema. Aber das Ansprechverhalten an sich macht keinen Sinn, Ausnahmen sind hier nur die neuen Fahrzeuge (Elektro, usw.) die beim bremsen eine Rekuperation ausführen. VG Tipo21


@ als Zusatz: auf Serienfahrzeuge/Motorrad bezogen, Sonderlösungen bei Rennsport oder extremen Fahrzeugen mal außen vor. 

Edited by Tipo21

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Neander

Guten Morgen lieber @Kurvenkratzer, das ABS hab' ich ja weiter oben schon erwähnt.

Das macht auf oder zu. Es ändert aber nichts am Reibwert der Beläge, an der Mechanik oben oder unten usw. Das einzige, was manche ABS auch tun, sie stellen hinten den Dienst völlig ein oder greifen erst später ein, so dass komplett oder ein wenig blockiert werden kann oder ignorieren einen Überschlag nach vorne o. ä. 

Das machen Sie üblicherweise in irgendwelchen Gelände oder Renneinstellungen, die bewußt vom Fahrer gewählt werden.

Beim normalen zur Bremse greifen, hält sich das Modul aber raus, es fühlt sich immer gleich an. Man merkt es also erst im Regelbereich oder eben daran, dass es fast keinen Regelbereich mehr gibt.

Sorry, dass ich das jetzt nicht schöner formuliert bekomme.:)

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TriB

Es gibt zwei unterschiedliche ABS Versionen.

Das klassische regelt genau an und aus. Der ABS-Ring an der Felge gibt das Minimal-Intervall bauartbedingt vor. Der Hall-Sensor misst den Zeitabstand von zwei Einschnitten des ABS-Rings und vergleicht stumpf die Raddrehzahl vorne mit hinten.

Ist sie vorne langsamer, wird eine (meist Geschwindigkeitsabhängig) feste Zeit die Bremse voll geöffnet (ABS Bypassventil).

Dieses Zeitintervall wird immer kürzer und ständig optimiert. Erinnern wir uns an die ersten Autos mit ABS, so konnte man das Pumpen im Pedal fast noch mit zählen. Heutzutage ist es eher wie ein Vibrationsalarm beim Handy ;)

 

Dann gibt es sog. "Kurven ABS" und/oder die "Stoppie" Verhinderung.
Die funktioniert ganz anders! Und zwar wird hier der durchschnittliche Reibwert herangezogen, den der Reifen ungefähr haben sollte. Daraus resultiert, abhängig der Schräglage ein Wert für die maximale mögliche Verzögerung ohne Haftungsabriss.
Und nun senkt das Steuergerät tatsächlich den maximalen Bremsdruck, so dass es zu keinem "an / aus"-Regeln kommt, sondern die Bremse je nach Schräglagenwinkel einfach nicht genug Power zum blockieren hat.

Beim Stoppie gibt es dann wiederum 2 Möglichkeiten, es wird stumpf der Bremsdruck immer verringert, so dass nix passieren kann. Dafür aber bei gutem Grip Bremskraft verschenkt wird. Oder die IMU berechnet bei einem hebenden Hinterrad live den maximalen Bremsdruck.

 

Dass man das aber "frei" einstellen kann, wäre mir komplett neu! Auch dass es dort je nach Modus Eingriffe gibt, habe ich noch nie gehört!

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ride on

Nur weil du davon noch nie gehört hast, heisst das ja nicht das es das nicht gibt :pfeif:

Bei so ziemlich alle neuen Supersportlern lässt sich das ABS konfigurieren.

Bsp.:

https://www.bmw-motorrad.de/de/engineering/detail/safety/race-abs.html#/section-noch-mehr-technik-im-detail

 

Selbst meine Diva hatte vier ABS-Stufen die mit der Trakationkontrolle konfigurierbar und sogar frei wählbar waren.

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TriB

Diese Stufen regeln die Toleranz des Eingriffs und die Dauer. Also wie früh oder spät das System einsetzt. Aber nicht den Bremsdruck!

Und beim Link wird ebenfalls nur davon gesprochen, dass man damit das Integral-ABS oder die Hinterradabhebeerkennung aktivieren und deaktivieren kann.

Oder das ganze System für die Renne abschaltet.

 

Was beim neuen RacingABS von BMW neu ist, ist dass der Druck an mehreren Stellen überwacht wird und somit eine exaktere Regelung möglich ist.

Nach wie vor macht ein ABS die Bremse beim Eingriff komplett auf und nicht nur ein bisschen.

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ride on

Sagt Conti aber was anderes, neben der Druckmodulation lässt sich auch der Bremsdruck varieren.

Das war Stand 2015, aktuelle System sind wohl deutlich besser, je nach dem was der Hersteller ordert ist vieles mögich.

 

Zitat

Antiblockiersysteme (ABS) für Motorräder sind bislang dafür ausgelegt, die Fahrstabilität bei Geradeaus-Vollbremsungen aufrechtzuerhalten. Gerade in Kurven muss die Bremse sanft dosiert werden, damit die Fahrt nicht abrupt mit einem Sturz endet. "Beim optimierten Kurvenbremsen berücksichtigt das Bremssystem die Schräglage des Motorrads. Abhängig von der Schräglage wird der Eintritt in die ABS-Regelung sensibler und die Druckmodulation geschmeidiger, um die Fahrbarkeit des Fahrzeugs in Kurven zu verbessern", sagte Lothar Kienle, Leiter Entwicklung Motorrad im Geschäftsbereich Vehicle Dynamics. Das Motorrad-Integralbremssystem sorgt aktiv dafür, dass die Bremsdrücke an Vorder- und Hinterrad immer in einem optimalen Verhältnis zueinander stehen. Das Motorrad wird insgesamt stabiler und setzt die Bremsanforderungen des Fahrers ohne starke Lastwechsel um - eine Voraussetzung für maximale Dynamik und ungetrübten Fahrspaß verbunden mit einem beruhigenden Gefühl an Sicherheit.

Optimiertes Kurvenbremsen verbessert die Fahrdynamik und bietet ein Plus an Sicherheit

Entscheidend beim optimierten Kurvenbremsen ist das Zusammenspiel zwischen dem MIB und der in einer Sensorbox integrierten, umfangreichen Sensorik und cleveren Algorithmen. Das ABS passt die ABS-Regelung abhängig von der jeweiligen Fahrsituation dem Schräglagenwinkel des Motorrads an. Für die Ermittlung der Schräglage des Motorrads werden die Signale für Roll- und Gierrate sowie Querbeschleunigung des Sensorclusters herangezogen, die rund einhundert Mal pro Sekunde kontrolliert werden. Mit zunehmender Schräglage wird der Bremsdruckgradient bei Bremsbeginn immer weiter limitiert. Hierdurch erfolgt der Druckaufbau zielgerichteter. Zusätzlich erfolgt die Druckmodulation im Bereich der ABS-Regelung sanfter. Ein sensibles Ansprechen sowie hohe Brems- und Fahrstabilität bei bestmöglicher Verzögerung auch in Kurven sind die Vorteile des optimierten Kurvenbremsens für den Fahrer.

 

 

 

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TriB

Nichts anderes habe ich geschrieben! Beim sog. KurvenABS wird der Druck je nach Schräglage gesenkt.

Dennoch habe ich nirgendwo gesehen, dass ich das manuell über verschiedene Modi regeln kann.

 

Wäre auch wiedersinnig, per Einstellung seine Bremskraft verschlechtern zu können :fun02:

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ride on

Wenn man in der Kurve voll rein langt und das System meint ist zu heftig und nimmt Druck weg,

worauf ja das Kurvenabs basiert, ist es wohl nicht wiedersinnig.

Jedenfalls gibt es durchaus Systeme die auch einfluß auf den Bremsdruck/Bremskraft haben.

Wie dem auch sei, jedenfalls hat die ZH2 das sowieso nicht, muss man sich also kein Kopp machen.

 

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