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Tempomat geht nicht


Turbopaul
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Ich nehme 'mal die Überschrift für eine Frage, die mich einfach beschäftigt:

Warum muß man den Tempomaten explizit einschalten, um ihn dann zu aktivieren. Beim Auto ist es ebenfalls so.

 

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Neander

Ich vermute: Sicherheit aber auch Herstellerhaftung.

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Invincible
vor 20 Minuten schrieb Querschädel:

desselbe mit tempomat ist vorsatz....wird höher bestraft....

Muss man denen ohne Fahrtenschreiber aber erstmal nachweisen. Selbst wenn man direkt angehalten wird, ist der Tempomant spätestens durchs Auskuppeln deaktiviert. Und die 120 im Display? Ach, das ist noch von der Autobahnetappe wo frei war.

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Alex-Z1000

Das mit dem Vorsatz wo genannt wurde kann ich nicht Glauben. @Querschädel , zeig mal bitte wo das geschrieben steht.

 

Zur Frage warum vorher erst einschalten steht in der UN/ECE:

 

- es muss zu jeder Zeit möglich sein die Regelanlage ein- oder auszuschalten

 

- die Regelanlage muss bei jeder Motorabstellung und wenn der Zündschlüssel entfernt wird ausgeschaltet werden

 

 

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Kurvenkratzer

Ich hatte einen Škoda Fabia 5j, da war oben auf dem Blinkerhebel der Schalter für den Tempomat. Den konnte man ein- und ausschalten. Bei mir war er immer eingeschaltet. Um zu funktionieren musste man ihn allerdings mit - aktivieren.

 Ich schätze, daß das gemeint ist.

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Alex-Z1000

Du wirfst aber auch was Durcheinander bzw. haust in einen Topf meiner Meinung nach.

 

Wenn ich sage bzw. die Angabe mache:

 

Ja ich wusste das man hier nur 80 fahren darf, bin aber 105 gefahren weil ich es Eilig hatte--> spielt es keine Rolle ob ich selbst Gas gegeben habe oder der Tempomat eingestellt war. Der Fahrzeugführer ist verantwortlich die zulässige Höchstgeschwindigkeit einzuhalten und nicht die Technik. Darum kommt der Vorsatz eher zum tragen als Fahrlässigkeit / Unachtsamkeit. Hat aber in meinen Augen nichts mit der Technik zu tun wie dem Tempomaten sondern wurde vom Fahrzeugführer eben billigend in Kauf genommen. Genau so als wenn der Fahrer vom 40t Lkw der Spedition Mordhorst auf der Landstraße schneller als 60 fährt. Als Berufskraftfahrer muss er es wissen und handelt mit Vorsatz, da spielt es keine Rolle ob er das Pedal selbst nach unten tritt oder den Tempomat eingeschaltet hat. Beides ist ja eine bewusste Handlung und eben dann mit Vorsatz.

Edited by Alex-Z1000
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Neander

Ich habe die gleiche Auskunft wie Querschädel bekommen. Allerdings anlässlich einer Radarkontrolle bei der ich 100 statt 80 drauf hatte. 

Habe mich dann rausreden wollen, den Tempomaten versehentlich  falsch eingestellt zu haben (schön blöd). Der Ordnungshüter hat mir daraufhin erklärt, sowas könnte auch als Vorsatz ausgelegt werden aber zum Glück wäre es bei mir ja nur ein Versehen gewesen. Ich halte das für eine Grauzone, die am Ende der Richter entscheidet.

Aber vielleicht weiß einer von euch beiden ja, ob der Fahrtenschreiber angibt, dass der Tempomat an ist und wann er aktiviert wurde.

Und was sagt @MaLa eigentlich dazu?

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Eisenfreund
Am 9.9.2021 um 12:50 schrieb Rudi1:

....

Gestern funzte der Tempomat auch nicht mehr. 
....

Hatte den Fußbremshebel etwas nach unten verstellt. Aber natürlich auch nur soweit das die Bremsleuchte nicht ständig leuchtet. Und schon ließ sich der Tempomat nicht mehr aktivieren. 
Hab dann alles wieder rückgängig gemacht. Jetzt wieder alles klar. 
Anscheinend genügt da nur 1 Umdrehung und schon bekommt der Tempomat das Signal von der Fussbremse 😳

Ich habe exakt den gleichen "Fehler" begangen. Wehe dem, der die Fußbremse nach seinen Bedürfnissen einstellt. ;)

Nicht den Fehler machen und beim Einstellen nur auf das Bremslicht achten! In der Schaltereinheit sind zwei Schalter!

Der für das Bremslicht und ein Mikroschalter für die Logik.

Der Mikroschalter löst bereits aus, wenn die Feder nur ganz leicht auf Zug kommt und legt dann den Tempomaten lahm.

Wenn man seine Rübe ganz nah an die Fußraste ranhält, kann man deutlich hören, dass lange vor dem Aufleuchten des

Bremslichtes, bereits ein Klickgeräusch zu hören ist. Das ist der Mikroschalter.

Die Zugfeder soll im Idealfall gerade mal so eingehängt sein, dass sie nicht wackelt. Bloß keine Spannung.

 

Ist leider eine ziemlich schwachsinnige Konstruktion, wie ich finde.

Denn um den Hebel so einzustellen wie man möchte, was ja der Sinn der Stellschraube ist, muss man ein ziemliches Gefummel

an der Schaltereinheit und der Feder hinlegen.

 

lg Wolfgang

Edited by Eisenfreund
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Um mal kurz auf den Tempomaten einzugehen ;) Als Kfz- Führer/in hast du eine Kontroll- u. Überwachungspflicht ob deine Assistenzsysteme funktionieren. Alle technischen Hilfsmittel dienen lediglich als Unterstützung für den Kfz- Führer/in. Zu jeder Zeit besteht für den Fahrer/in die Pflicht, die Höchstgeschwindigkeit und andere Vorgaben einzuhalten.

Edited by MaLa
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Du als feststellender Beamter kannst bei dem vereinfachten Owi Verfahren (z.B. bei einer Geschwindigkeitskontrolle) Vorsatz ankreuzen. Die Entscheidung obliegt aber der Bußgeldstelle. Gerichte haben entschieden, dass ab 40 % Geschwindigkeitsüberschreitung Vorsatz angenommen werden kann.

Verkehrsüberwachung war nur ein kleiner Teil meines Aufgabenbereiches und das vor Jahren ;) 

 

PS: In einigen Krimis ist ja öfters der Kalauer: "wenn sie den Fall nicht kacken, werden sie zur Verkehrspolizei versetzt und müssen Knöllchen schreiben!" zu hören. Das stimmt so nicht :D

Edited by MaLa
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  • 1 month later...
Am 17.7.2022 um 15:59 schrieb Eisenfreund:

Ich habe exakt den gleichen "Fehler" begangen. Wehe dem, der die Fußbremse nach seinen Bedürfnissen einstellt. ;)

Nicht den Fehler machen und beim Einstellen nur auf das Bremslicht achten! In der Schaltereinheit sind zwei Schalter!

Der für das Bremslicht und ein Mikroschalter für die Logik.

Der Mikroschalter löst bereits aus, wenn die Feder nur ganz leicht auf Zug kommt und legt dann den Tempomaten lahm.

Wenn man seine Rübe ganz nah an die Fußraste ranhält, kann man deutlich hören, dass lange vor dem Aufleuchten des

Bremslichtes, bereits ein Klickgeräusch zu hören ist. Das ist der Mikroschalter.

Die Zugfeder soll im Idealfall gerade mal so eingehängt sein, dass sie nicht wackelt. Bloß keine Spannung.

 

Ist leider eine ziemlich schwachsinnige Konstruktion, wie ich finde.

Denn um den Hebel so einzustellen wie man möchte, was ja der Sinn der Stellschraube ist, muss man ein ziemliches Gefummel

an der Schaltereinheit und der Feder hinlegen.

 

lg Wolfgang

 

Hallo Wolfgang,

 

DANKE für die Hilfe. Ich habe auch seit 6 Wochen einen neue Z H2. Natürlich habe ich mir sofort den Fußbremshebel "eingestellt". 

Als ich dann loslegen wollte und alles am neuen Moped ausprobieren wollte, siehe da, alles funktionierte, nur nicht der Tempomat. 

War mir völlig unerklärlich, da das Motorrad gerade mal 20 Km auf dem Tacho hatte. Ich mit dem freundlichen telefoniert, ohne Ergebnis.

Völlige Verzweiflung. Heute habe ich zum Glück deine Variante hier gefunden und gleich wieder zurück geschraubt. HURRA, er funktioniert.

Vielen lieben Dank und Gruß aus Hannover.

 

Schwarzfahrer

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  • 3 months later...

Spannend ist tatsächlich auch, dass die richtige Handhabung beim Tempomat eine Rolle spielt, sprich Mindestgeschwindigkeit / Höchstgeschwindigkeit die der Tempomat Minimal/Maximal kann und der richtige Gang... viele haben auch Probleme, dabei fahren Sie nur zu lahm oder sind im falschen Gang.

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Eisenfreund

Also, bei allem Respekt, aber der Tempomat funktioniert ab dem 3. Gang und bei einer Geschwindigkeit von über ~32km/h, bis zu einer Vmax von 200km/h.

Dieser Arbeitsbereich ist doch wohl mehr als großzügig und sollte wohl von jedermann hier schaffbar sein. Und wenn einer ein Problem mit seinem Tempomat festgestellt hat, dann grenzt es eigentlich schon fast an ein Wunder, wenn er es geschafft hat bei all seinen Versuchen außerhalb dieses Arbeitsbereiches gewesen zu sein. ;)

Und wenn man sich die Posts hier durchliest, dann stell man fest, am Ende war es immer irgendein technisches Problem wie Defekt, Justage, od. nicht passgenaues Zubehör.

lg

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vor 11 Stunden schrieb Eisenfreund:

Also, bei allem Respekt, aber der Tempomat funktioniert ab dem 3. Gang und bei einer Geschwindigkeit von über ~32km/h, bis zu einer Vmax von 200km/h.

 

Dieser Arbeitsbereich ist doch wohl mehr als großzügig und sollte wohl von jedermann hier schaffbar sein. Und wenn einer ein Problem mit seinem Tempomat festgestellt hat, dann grenzt es eigentlich schon fast an ein Wunder, wenn er es geschafft hat bei all seinen Versuchen außerhalb dieses Arbeitsbereiches gewesen zu sein. ;)

 

Und wenn man sich die Posts hier durchliest, dann stell man fest, am Ende war es immer irgendein technisches Problem wie Defekt, Justage, od. nicht passgenaues Zubehör.

 

lg

 

Alles gut, ich denke du hast mich falsch verstanden. Viele Fahrer der ZH2 sind sich nicht dessen bewusst, dass es mindestens der dritte Gang sein muss. Oder das Mindestens 32 km/h drin sein müssen.

 

Ich könnte mir vorstellen das so einige glauben das der Tempomat nicht funktioniert dabei haben Sie lediglich die Kriterien nicht erfüllt.

 

Gruß Sebi 

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