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Elektrisch in die Zukunft


Frank
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Am 11.1.2022 um 17:31 schrieb Boulderking:

Nach vier Jahren Hybrid-Dose deutscher Herstellung bin ich ein echter Fan des vibrationsarmen und leisen Dahingleitens geworden und sehe das als logischen Schritt auch bei den Zweirädern.

 

Was Autos angeht bin ich voll bei dir. Und wenn das Motorrad für den täglichen Weg zur Arbeit genutzt wird, dann macht ein E-Antrieb auch durchaus Sinn. Aber mal ehrlich: 50% der Emotionen beim Motorradfahren entstehen durch den Klang von Motor und Auspuff sowie durch die Verbindung von Mensch und Maschine, an welcher die Schaltvorgänge auch einen großen Anteil haben (ein Sportwagen mit Automatik macht auch nur halb so viel Spaß). Wenn ich mir dann vorstelle, dass ich in 10 Jahren auf einem Motorrad sitze, das ich nicht höre und an dem ich zum vorankommen nichts weiter machen muss, als meine rechte Hand zu bewegen, dann stellt sich mir als reiner Hobbyfahrer die Frage, ob ich mir das Motorradfahren überhaupt noch leisten möchte. Ein Motorrad mit E-Antrieb sehe ich dann nämlich eher als ein reines Fortbewegungsmittel und weniger als ein Spaßgerät für eine Runde am Wochenende.

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Da gibt's dann bestimmt auch Soundgeneratoren wie bei Autos...

 

Finde ich eigentlich unverzichtbar.

Egal ob bei Auto oder Motorrad.

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Kinderkram

@Sorax an den Emotionen beim Mopedfahrn ist natürlich was dran, keine Frage.

Aber immer wenn ich mit meiner Morino Corsaro mit dem 1200cc 2 Zylinder fahre denke ich mir immer 'wer nen 4 Zylinder fährt, der hat keine Ahnung wieviel Spaß so ein V2 macht'.

Wenn ich dann auf meiner ZH2 unterwegs bin denke ich mir immer 'das Ding geht wie eine Turbine uns so schon sanft und mechanisch ganz ruhig, einfach toll'.

Ich denke wenn das Elektro-Moped-Zeitalter richtig angebrochen ist, werden wir bestimmt auch was finden was uns an den Dingen ganz toll gefällt.

 

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Invincible
vor 10 Minuten schrieb Kinderkram:

Ich denke wenn das Elektro-Moped-Zeitalter richtig angebrochen ist, werden wir bestimmt auch was finden was uns an den Dingen ganz toll gefällt.

 

Zum Beispiel das ultradirekte Ansprechverhalten und sofort kickende Drehmoment.

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Um den Sound wär’s mir vordergründig nicht mal. Ich mag auch das seidige, unaufgeregte und  gerne auch zurückhaltende Klangbild vom Vierzylinder. Die Reichweite in Verbindung mit ein paar Ladesäulen in der Pampa würde für mich einfach keine vernünftige Tagestour möglich machen. Jeder kennt das Gefühl einer blinkenden Tankanzeige inmitten einer an Tankstellen armen Gegend am Sonntag. Purer Stress. Braucht keiner.
Beim Elektrofahrzeug unkalkulierbarer scheiss. Ladesäule besetzt, defekt, nicht passend, usw.. Tour anhand der Ladestellen ausrichten hätte ich auch keine Lust. 
 

Elektromotorrad daher aktuell aus meiner Sicht nur eine Alternative für city bikende Öko Bonzen. 

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Und wenn du dann eine passende Säule gefunden hast, darfst du während dem Ladevorgang noch ein 7-Gänge-Menü essen gehen und im Anschluss den Verdauungsspaziergang etwas ausgiebiger gestalten ...

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Es kann sich jeder Kaufen was er möchte. 

Aber für mich ist die E Mobilität, nicht die Zukunft.

Und ich für mich würde mir auch nie ein E- Motorrad kaufen.  

 

Bei einem PKW, würde ich noch eine Mild Hybrid Variante nehmen.

 

Aber die Politik, wird uns ihren Willen mal wieder auf das Auge drücken. Und der Deutsche Michel, lässt es mit sich machen und kauf diese Technologie.

 

Die Politik,  setzt die Spritpreise so extrem nach oben ↗️ bis auch der letzte sich ein scheiss E Auto oder E Motorrad kauft.

 

Weil auch Deutschland unseren Plant Erde 🌎 Retten wird.

 

Und in Indien, China , Afrika laufen die Diesel und Otto Motoren weiter 👍🙂.

 

Ganz mein Humor 🙄

 

 

Aussenministerin-Baerbock.jpg

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M2C-Power
vor 1 Stunde schrieb Frank:

Um den Sound wär’s mir vordergründig nicht mal. Ich mag auch das seidige, unaufgeregte und  gerne auch zurückhaltende Klangbild vom Vierzylinder. Die Reichweite in Verbindung mit ein paar Ladesäulen in der Pampa würde für mich einfach keine vernünftige Tagestour möglich machen. Jeder kennt das Gefühl einer blinkenden Tankanzeige inmitten einer an Tankstellen armen Gegend am Sonntag. Purer Stress. Braucht keiner.
Beim Elektrofahrzeug unkalkulierbarer scheiss. Ladesäule besetzt, defekt, nicht passend, usw.. Tour anhand der Ladestellen ausrichten hätte ich auch keine Lust. 

Stimme voll überein :thumbs_up:

 

Und vorher darf man sich noch eines der vielen Bezahlsysteme aussuchen:wall: 

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Driver626

Da kann man nur hoffen das sich eine Alternative zeigt, die praktikabler und massentauglich ist.

Das elektrische Fahren finde ich gar nicht so verkehrt.

Leistung und Effizienz (rein auf den Antrieb gesehen) sind schon recht reizvoll.

Solange die Energie nicht mit einer Batterie vom Netz geliefert werden muss.

Gumpert zeigt, wie’s gehen könnte.

Aber da gibt’s hoffentlich noch Entwicklungen die uns bisher noch nicht bekannt sind.

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Da wird sich noch einiges weiterentwickeln, es ist ja erst der Anfang. Übrigens gab es diese Diskussion schon mal, keiner wollte damals sein Pferd gegen den Benz Patent-Motorwagen Tauschen, es hieß das Automobil hat keine Zukunft... Es braucht eben alles seine Zeit denke ich.

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Kurvenkratzer

Damals ist man zum tanken auch noch zur Apotheke gefahren, heute müsste es nicht Tankstelle, sonder Steuereintreiber heißen 😏

10-20x mehr Ladestationen als Zapfsäulen müsste es geben, weil man beim laden deutlich länger steht. Und dann braucht es für jeden Anbieter einen eigenen Zugang, Preise sind nicht frei ersichtlich…usw. 
Warum nicht mit dem RFID-Chip der EC-Karte laden? Datensammelwut!

Das geht mir beim Einkauf auch auf den Sack, dieses fragen nach Punkten, die ich mit „nur in Flensburg“ beantworte😂

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Invincible

Aktuell sind wir immerhin schon bei rund 26.000 Ladestationen. Das sind bereits über 10.000 mehr, als es noch Tankstellen gibt. Diese lagen 2020 bei rund 14.500.

Dass man sich überall separat anmelden muss wird hoffentlich irgendwann in absehbarer Zukunft vereinheitlicht. Ebenso müssen die Preise transparenter sein, das stimmt.

Das mit dem RFID verstehe ich nicht. Oder ist das wieder die ur-teutonische Panikreaktion "hILfE dIe wOlLen mEiNe DaTeN! nieMaNd darf MeINE DAten habEn! MEIn GeheImnIs uNd nUr meINs!"? :wall:

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LukasAlpi

Ich werde mir, 1 Jahr bevor das Verkaufsverbot für Verbrenner kommt, nochmals ein neues Auto+Motorrad kaufen.

Spritpreis sind mir egal, ich tanke eh immer für 20€ :P

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Driver626
vor 28 Minuten schrieb Invincible:

Aktuell sind wir immerhin schon bei rund 26.000 Ladestationen. Das sind bereits über 10.000 mehr, als es noch Tankstellen gibt. Diese lagen 2020 bei rund 14.500

 

Dazu haben wir früher immer "Milchmädchenrechnung" gesagt.

Denn:

An den 14.500 Tankstellen gibt es überwiegend 4-10 Zapfsäulen, an denen alle verschiedenen Benzin/Diesel-Sorten erhältlich sind.

Dazu ist eine Zapfsäule zum Tanken max. 5min (inkl. Bezahlung) belegt, beim Laden schaut das ganz anders aus (mind. 5-10 fache Dauer?).

Das relativiert deine Zahlen ganz schnell.

 

Ich finde es einen wirtschaftlichen Supergau im ganzen Land mit Gewalt Ladesäulen aufzustellen.

Dazu das gesetzliche Recht jeden (Stellplatz-)Mieters, diesen (wenn auch auf eigenen Kosten) mit einem Ladeanschluss versehen zu bekommen.

Das zwingt die Eigentümer zu horrenden Investitionen, da kaum ein Gebäude über eine Zuleitung verfügt, die dafür Kapazitäten frei hat.

Selbst in gewerblichen Immobilien (in dem Sektor bin ich tätig) sind die Möglichkeiten sehr begrenzt.

Und sollte (warum auch immer) die Zuleitung geeignet sein, hat man dennoch ein Problem die Mehrleistung vom Netzanbieter genehmigt zu bekommen.

Denn das Netz bietet gar nicht ausreichende Reserven um die Objekt-Leistungen entsprechend zu erweitern.

 

Und die Kosten für die Netzertüchtigung, bei der die in den vergangenen 20-30 Jahren aufgestauten Probleme/Mängel gleich mal mit beseitigt werden, zahlen wir alle über unseren Strompreis!

Egal ob wir solch ein BEV nutzen oder nicht. Das hat die Politik mal wieder geschickt eingefädelt.

 

Hier ist eine Alternative zwingend notwendig, damit dieser Wahnsinn schnell ein Ende hat!

 

Z.B. für das Gumpert-Modell wäre eine Umrüstung der bestehenden Tankstellen (Tankweise, d.h. neben Benzin/Diesel wird dann Metanol oder Wasser/Metanol angeboten) für unter 2k €/pro Zapfsäule zu realisieren.

Wenn der Anteil an Methanol-Autos steigt werden die Betreiber einfach weitere Tanks umrüsten.

Oder für Efuels nutzen, wenn diese Alternative auf den Markt kommen sollte.

Damit ist eine Co-Existenz von den klassischen Treibstoffen Benzin/Diesel/Gas mit neuen wie Metanol/Efuels relativ einfach möglich.

 

Wenn jetzt alle fleißig ein BEV kaufen wird es hier bald wie in England:

da werden die privaten Wallboxen zu bestimmten Uhrzeiten abgeschaltet um einen Blackout des Netzes zu verhindern.

 

Ich fahre meine Verbrenner-Fahrzeuge so lange weiter bis es was anderes als BEVs zu kaufen gibt und der Markt bereit ist.

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