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2011 2017 2020 Z1000SX Unterschiede


Erdbernie
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Erdbernie

Moin zusammen,

 

ich will von einer Tracer 900 zurück zum echten Sporttourer. Ich hatte das jeweils erste Modell der z1000 und der z1000sx. Was sind denn die Unterschiede von der ersten Generation zum aktuellen Modell? Das Elektronik Paket finde ich nicht interessant. Mir wäre die Handlichkeit wichtiger. Leider habe ich keine Möglichkeit eine z1000sx mal zu fahren. Wer hat denn den direkten Vergleich von den Generationen. Wenn die 2017er sich wie die 20iger fährt, würde ich nach so einer suchen. Ach ja es gibt auch noch die GSX-S 1000GT. Die fühlt sich verblüffend leicht an, ist aber billig gemacht und dann 14500eu?        

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Driver626

Es gibt schon zahlreiche Themen die genau diese Unterschiede benennen.

Hast du danach mal geschaut?

 

Grundsätzlich ist die Z SX (Ninja SX) mit jeder Modellpflege weiter gereift.

Vor allem im Fahrwerksbereich soll sich das Ansprechverhalten und der Komfort verbessert haben.

Die 2017-2019er SX ist schon top, der Unterschied zur aktuellen Ninja SX (ab 2020) liegen mehr in optischen und elektronischen Details, als denn in wirklich motorrad-typisch wichtigen Dingen.

 

Wer auf QS/Blipper, Tempomat, Handy-Connectivity und Riding-Modes verzichten kann macht mit der Z SX der 3.Generation nichts verkehrt.

Teil-analoge Instrumente und 2 ESD sowie das geänderte Farbdesign (je jünger - desto weniger bunter Farbanteil zur schwarzen Grundfarbe) sind die optischen Hauptunterschiede.

Das geniale LED-Licht bietet diese bereits, den tollen Motor sowieso, bei dem Getriebe vermisst man keinen QS.

Wie auch die intergrierten Kofferhalter - die ohne Koffer nicht auffallen und mit denen sich die Koffer optisch schön integrieren.

Ganz anders wie bei der ersten Generation, die du mal hattest.

 

Die von dir gewünschte Handlichkeit wird stark von der Bereifung beeinflusst.

Mit den richtigen Pneus drauf lässt sich die SX auch richtig heftig durch die Kurven jagen.

Klar: der "dicke" 1050er-Sporttourer lässt sich nicht mit ner 600er-Rennsemmel vergleichen.

Aber das sollte jedem klar sein.

 

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eğri çizikleri

Ab der 2. Generation kann man schon zugreifen. Ab da sind Tachosignal von den Radsensoren, Getriebeübersetzung, Einstellung vom Federbein geändert, sowie Traktionskontrolle eingepflegt.

Die ESD in Edelstahl werden nicht so schnell unansehnlich, wie die schwarzen.

Aber das LED-Licht ab Bj. 2017 der eigentliche Hammer.

Mir persönlich greift das Kurven-ABS ab Bj. 2020 etwas zu früh ein, und daran kann ich mich nur schwer gewöhnen.

 

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Driver626
vor 23 Minuten schrieb eğri çizikleri:

Mir persönlich greift das Kurven-ABS ab Bj. 2020 etwas zu früh ein, und daran kann ich mich nur schwer gewöhnen.

 

Echt?

Ich hab mit der 2019er schon mächtig geankert, auch im nassen - aber vom ABS war bisher noch nie was zu merken.

Die SX ist meine erste mit ABS.

Hab mich schon gefragt wann das mal einsetzt bzw. ob es dazu wirklich ne schlüpfrige Stelle (Markierung, Schmutz, Laub) erfordert.

 

Die Ninja SX ist da deutlich sensibler?

Liegt es evtl. an der Bereifung?

Der MK3 war ja mega, was den Grip angeht.

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eğri çizikleri

Da verwechselst Du etwas, ABS geht, Kurven-ABS regelt relativ früh!

Das äußert sich dann so, wenn du bremst, aber die Belastung am Vorderrad durch das Regeln weg ist, und dann nicht mehr so toll einlenkt. Anders kann ich es nicht beschreiben.

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Driver626

Ach stimmt!

Das kleine Wort „Kurven“ hab ich glatt überlesen.

Aber da hab ich erstrecht noch nie das ABS zum arbeiten gebracht. :oops:

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eğri çizikleri

Deine 19er hat das auch noch nicht.

Das ABS versuche ich 1-2 Mal im Jahr zum regeln zu bringen, obwohl ich die Bremsflüssigkeit lieber einmal mehr, als zu wenig wechsele.

 

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vor 1 Stunde schrieb eğri çizikleri:

Deine 19er hat das auch noch nicht.

Natürlich hat die 2019er schon Kurven-ABS. Ist seit 2017 Serie. Und bei meiner 2017er hab ich das auch noch nie zum regeln gebracht. :verwirrt:

Allerdings ist die schräglagenabhängige Traktionskontrolle der Hammer!

 

vor 4 Stunden schrieb eğri çizikleri:

Das äußert sich dann so, wenn du bremst, aber die Belastung am Vorderrad durch das Regeln weg ist, und dann nicht mehr so toll einlenkt. Anders kann ich es nicht beschreiben.

Von der Beschreibung her, ist das ganz normales bremsen in der Kurve ohne Kurven-ABS, weil dann das Aufstellmoment durch´s bremsen zunimmt. Das Kurven-ABS soll ja genau das reduzieren, damit du trotz des bremsens, deine Linie halten oder nach deinem Willen korrigieren kannst, ohne dass das Aufstellmoment dich nach außen schiebt.

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eğri çizikleri

Ich hatte vergessen zu erwähnen, daß ein Pulsen im Hebel spürbar war.

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Kann auch von geringen Mengen Luft im System und/oder kurzzeitiger Überhitzung kommen. :verwirrt:

Hatte ich mal bei einer längeren Bergab-Passage in den Alpen. Passiert halt mal, wenn man im Verhältnis zum bremsen zu wenig Tempo oder Strecke dazwischen hat, damit die Bremsen richtig abkühlen können. 

 

Aber wie gesagt, das spürbare Aufstellmoment in der Kurve spricht dagegen, dass das Kurven-ABS gearbeitet hat. Mit Kurven-ABS sollte das nicht spürbar sein. 

Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren, wenn andere deine Erfahrungen mit der SX teilen.

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eğri çizikleri

Das Aufstellmoment habe ich zu keiner Zeit erwähnt!

Wenn man bremst, egal ob man geradeaus, oder in der Kurve fährt, wird Gewicht auf das Vorderrad verlagert! Regelt das ABS, geht ein Teil dieser Gewichtsverlagerung verloren. Und rein subjektiv macht das Ding nicht mehr, was ich will, weil zu früh eingreift, der Druck auf das Vorderrad ändert sich, und bringt Unruhe ins Fahrwerk. Das fühlt sich an, als ob die Kurve nach außen hängt. 

Besser kann ich es nicht beschreiben.

 

 

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vor 36 Minuten schrieb eğri çizikleri:

Das Aufstellmoment habe ich zu keiner Zeit erwähnt!

Es klang bei deiner ersten Beschreibung so. Sorry!

 

Klar, wenn das ABS regelt, variiert die Bremskraft dadurch. Aber eigentlich sollte es nicht so krass sein, dass dadurch Unruhe ins Fahrwerk kommt. Muss ich nächste Saison mal ausprobieren, ob ich das auch hinbekomme und nachvollziehen kann. :fun02:

 

Ich war mit der SX vor drei Jahren einmal auf der Rennstrecke. Selbst dort hab ich kein ABS zum regeln gebracht. Und mit der 10er Ninja die letzten beiden Jahre auch nicht. Wobei die "nur" ein "normales" ABS hat.

 

Was ich bei der SX aber auf jeden Fall empfehlen kann - Stichwort "Unruhe im Fahrwerk" - ist, dass man das Fahrwerk auf sich anpassen und einstellen lässt. Mit dem originalen kann es in schneller gefahrenen Kurven durchaus passieren, dass man mit Fußrasten oder Enttöpfen aufsetzt, einfach weil das zu weiche Fahrwerk zu sehr einsackt.

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Das heißt also, nachdem ich mir den Seitenständer an der SX angeschliffen habe, dass mein Fahrwerk zu weich eingestellt ist? Muss da mal mit rumspielen, hab nur eine Drehung härter gemacht als meine Frau mal mitfuhr und seitdem nix mehr geändert :wacko:

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Driver626

@brakawa

Du solltest dringend dein Fahrwerk richtig einstellen (lassen).

“Eine Drehung härter“ ist, egal welche der Einstellmöglichkeiten du damit meinst, definitiv viel zu wenig für Sozia-Betrieb.

 

Solo (95kg) fahre ich mit 20-25 Klicks vorgespanntem Federbein,

mit Gepäck (Koffer/TC) muss ich um 5-10 Klick erhöhen.

Mit Sozia (kein 50kg Püppchen) stelle ich auf ca. 40 Klicks, kommt sogar noch Gepäck dazu spanne ich voll (48-52 Klicks ?) vor.

Alles andere ist definitiv zu weich und führt zu Aufsetzern und schlechtem Fahrverhalten.

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Ich hab ja so gar keine Ahnung von Fahrwerkseinstellung :huh:. Dachte es sind max 8-10 Stufen hinten zu verstellen. 50 Klicks? :blink:

Macht der FKH sowas? Oder gibts für sowas Spezialisten? Aber wahrscheinlich ist es gar nicht so schwer wenn man sich damit mal auseinandersetzt.

Das anschleifen des Seitenständers war übrigens im Solobetrieb bei 47 Grad Schräglage.

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