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  1. HeinzBikes All-in-One Kennzeichenhalter mit 3in1 Blinker+Kennzeichenbeleuchtung Custom Parts von HeinzBikes gehören zu den innovativsten und hochwertigsten Anbauteilen für Harley-Davidson- und Custom-Motorräder. Technisch voll ausgereift sind natürlich auch die All-in-one Kennzeichenhalter von HeinzBikes. Die HeinzBikes Kennzeichenhalter gibt es in vier verschiedenen Varianten: Blinker, Blinker und Kennzeichenbeleuchtung, Blinker-Brems-Rücklicht und Blinker-Brems-Rücklicht mit Kennzeichenbeleuchtung. Je nach Ausführung ersetzen diese Halter die "normale" Heckbeleuchtung an Ihrem Motorrad. Im besten Fall werden keine weiteren Lampen mehr benötigt, was natürlich auch die Verkabelung denkbar vereinfacht. Selbst das Anbohren des Kennzeichens entfällt. eloxiert in schwarz oder verchromt minimales Gewicht von ca. 400 g schraubenlose Montage des Kennzeichens unsichtbarer Verschraubung am Bike für Kennzeichen mit 180 mm Breite und 200 mm Höhe. sämtliche Beleuchtungseinheiten sind mit einem E-Prüfzeichen ausgestattet universell für alle Motorradmarken & Modelle und Baujahr ersetzt in jeder Version die Heckblinker des Motorrads Zur optimalen Montage des Kennzeichenhalters an Heckfender mit OEM Rücklicht empfehlen wir den HeinzBikes Mount Adapter Quelle: https://www.louis.de/artikel/heinzbikes-all-in-one-kennzeichenhalter-mit-3in1-blinker-kennzeichenbeleuchtung/10047296?brandId=756&list=c4193a332271ff81469c523977d64d7d
  2. Baumann841

    Erfahrungen zur Marke Vanucci

    Vanucci ist ja die "Premium Marke" von Louis, mich würden eure persönlichen Erfahrungen im Bezug auf Bekleidung interessieren. Ich brauche ien neue Jacke zum Rollern, habe eine in der Auswahl, habe nur diese Marke nie gekauft und weiß nicht ob ich nicht besser bei den bewährten Marken wie Held, Dainese, Alpinestarts usw. bleiben sollte. Vielen Dank
  3. Habt ihr gesehen, das der Louis jetzt Markenwerkzeug von Gedore hat: https://www.louis.de/katalog/marken/gedore/697
  4. marko

    Louis von Warren Buffett gekauft

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/02/20/warren-buffett-kauft-hamburger-detlev-louis-motorradvertrieb/ http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/warren-buffett-kauft-deutschen-motorrad-zubehoer-haendler-detlev-louis-a-1019615.html
  5. Nachdem 2013 und 2014 marko und Gerry in den Genuss kamen, mit Louis, Nolangroup (Nolan/X-lite), Bike Promotion, Touratech, Motorex, Metzeler und GoPro 3 Tage in Almería zu verbringen, hatte ich das Glück, dass detlefs Arbeitgeber just zu diesem Zeitpunkt nicht auf ihn verzichten konnte. Also wurde ich als (nur) Moderator auserkoren, um an diesem Event teilzunehmen. Ein bisschen was war ja schon bekannt, die Vorfreude war also riesig. Ich versuche mal meine Eindrücke als Erfahrungsbericht zu verbloggen. Falls es noch Fragen gibt, einfach unten drunter stellen. Ich versuche sie soweit möglich zu beantworten. Ich habe noch nicht alle Fotos, gerade die offiziellen Fotos fehlen noch, also lohnt es sich später noch mal reinzuschauen. Da gibt es dann sicher bessere Bilder als meine Handyfotos. 1. Tag - Anreise Gegen 8:30 Uhr habe ich das Haus verlassen um pünktlich 10:55 Uhr im Flieger nach Palma de Mallorca zu sitzen. Von dort aus ging es nur einen kleinen Hüpfer rüber nach Alicante. Louis und Nolan hatten einen kleinen Stand aufgebaut, wo sich alle versammelten um gemeinsam die Bustour ins Hotel in der Nähe von Almería zu starten. Ich denke es waren so 35-40 Journalisten, Redakteure und Blogger in Summe. Im Hotel angekommen ging es in Gruppen zur Einkleidung in den eigens dafür eingerichteten Brand Store von Louis und Nolan. Ich war in der ersten Gruppe und rucki zucki hatte ich die neue Textilkombi Vanucci Okovango II Jacke und Hose, VTB12 Schuhe, Rückprotektor, VC-1 Handschuhe und einen Satz RVX-light Funktionsunterwäsche (oben, unten). Nolan/X-lite stellte den X-1003 Elegance Tourenhelm. Rückenprotektor, Vanucci Okovango II Satz Funktionsunterwäsche, wasserdichte Tourenstiefel und warme Handschuhe X-lite X-1003 Tourenhelm, mit Klappfunktion und integrierter Sonnenblende Für den 2. Testtag, für mich auf der Rennstrecke, bekam ich den Vanucci ART XVI Ledereinteiler, VRH-2 Handschuhe, den RV5 Pro Stiefel und ein Multituch für den Hals. Nolan/X-lite stellte den X-802R Ultra Carbon Helm. Nur der Helm fehlte noch, den gabs an der Rennstrecke im Nolan Präsentationstruck. Nach der Einkleidung trafen wir uns im Irish Pub des Hotels zum Abendessen und natürlich zu einer kleinen Willkommensansprache seitens der Veranstalter. Das war am ersten Tag schon etwas komisch, denn ich kannte wirklich so gut wie niemanden. Die Kleiderkammer - genannt Brand Store © Friedrich Weisse Schuhe, viele Schuhe © Friedrich Weisse Hier gibt es die Funktionswäsche, © Jörg Künstle und hier die Stiefel für die Rennstrecke - freundlich beraten von den Louis Mitarbeitern. © Jörg Künstle Na hoppala, eigentlich wollte ich mich noch nicht für den Playboy ausziehen © Jörg Künstle Und bei Nolan gabs die Helmberatung - hier: Whisperkit raus für mehr Platz am Kinn © Jörg Künstle 2. Tag - Landstraße Tagesablauf Start war um 10 Uhr vor dem Hotel. In der Garage standen unzählige Motorräder, die gesamte aktuelle BMW-Palette. Von der F800 R bis hin zur K 1600 GT. Ich habe von irgendwo die Zahl 225 Motorräder vernommen, die Bike Promotion vor Ort hat. Ich hatte mir die S1000R aus 2 Gründen gewählt. Zum einen bin ich die noch nicht gefahren und zum anderen ist sie das BMW-Pendant zur Z1000. Also mal schauen, was BMW im Naked-Segment so auffährt. Es ging am Vormittag ins bergige Hinterland. Die erste Pause war gleich nach einem Fotopoint, wo wie in einem Einzelzeitfahren mit Abstand gestartet wurde um alleine auf dem Bild zu sein. So kann das dann aussehen: © Jan Stárek Als Pausenort hatte Motorex ein Zelt mit Verpflegung und Musik aufgebaut. Zur Belustigung der Leute durfte man sich dann noch im Alphorn-Blasen probieren. Naja, die Töne, die ich entlocken konnte, waren eher vom Typ "Elefant mit Blähungen" oder "2 Elefanten bei der Paarung". Motorex Verpflegungsstation, im Hintergrund dudelte Alphornmusik Aussicht Bespaßung Ich musste natürlich auch mitmachen, zum Glück kein Video, das hätte keiner ausgehalten. Immerhin kam ein Ton raus, das andere Horn war irgendwie kaputt © Michael Haas © Michael Haas Blick zum Parkplatz Danach gings weiter zum Circuito de Almería bei Tabernas, Mittagspause. Somit sind es am Vormittag nicht so viele Kilometer geworden. Einige Leute waren schon etwas enttäuscht. Nach dem Mittag sollte sich dann meine Wahl, an beiden Tageshälften die Landstraßentour zu machen, voll auszahlen. Kai-Uwe machte, wie schon am Vormittag, auf seiner K1600 GT einen erstklassigen Vorturner. Mit dem richtigen Reiter wird auch aus diesem Reisekoffer ein agiles Fahrzeug. Bei gelegentlichen Stopps, um die Gruppe wieder zusammen zu fügen, dröhnte von vorne die Musik aus Bord-Soundanlage der K1600. Es ging zuerst Richtung Velefique einen Pass hinauf, wo man eine herrliche Aussicht hatte. Ankunft zur Mittagspause, da wurde ich mal unbemerkt erwischt. © Johannes Richardt Und manche kennen den Typen hier sicher auch © Johannes Richardt Die Aussicht von oben (Velefique): Hmm, Kurven... Danach schlängelten wir uns so durch die Berge, dass es eine wahre Pracht war. Am Ende des Tages standen 330km auf dem Tageskilometerzähler. Was am Vormittag an Kilometern fehlte, wurde nachmittags großzügig aufgefüllt. Glücklich und durchaus ausgelaugt ging es dann in die Motorex Launch zum After-Tour Benzinquatschen. Genüsslich wurde dann das eigens von Motorex importierte Feldschlösschen-Bier verköstigt. So ein Bier schmeckt aber nach einem Motorradtag auch was lecker. Resultat des Tages: Weder auf der Rennstrecke noch auf den Landstraßentouren gab es Ausfälle oder Unfälle. Abends wurde im Irish Pub noch etwas gequatscht. Und nebenbei noch ein paar Foto gemacht. Ab und zu hatte ich auch Spaß bei der Arbeit © Johannes Richardt Tests: BMW S1000R: Die S1000R, die ich fahren durfte, hatte Komplettausstattung. Also das elektrisch einstellbare Fahrwerk, Schaltautomat und Griffheizung um das Augenscheinlichste zu nennen. Die Geräuschkulisse ist für ein Serienbike schon ordentlich. Der Auspuffsound gefällt und auch das Ansauggeräusch verschafft sich ab 7000/min deutlich Gehör. Da meine Maschine erst gut 900km auf der Uhr hatte, war noch das Einfahrmapping drauf. Inwieweit die Leistung dabei reduziert ist weiß ich nicht, aber bei 9000/min kam der Begrenzer schon 2000/min vor dem roten Bereich im Tacho. Das reichte für die Landstraße aber völlig aus. Die Übersetzung war mir, da ich ja die kurz übersetzte Z1000 '10 gewohnt bin, etwas lang. Wenn man eine Kurve stärker anbremste als ursprünglich gewollt und nicht noch einen Gang weiter runter schaltete, dann merkte man ihr doch an, dass sie untertourig nicht so mag und sich erst langsam wieder in den Wohlfühlbereich ab 2500/min ruckelte. Das kann die Z besser. Die Sitzposition war für mich sehr angenehm, wobei mir doch gegen Ende des Tages der Rücken etwas zwickte. Mein Vormittagsspielzeug: Was sich als sehr positiv erweisen hat war der Schaltautomat, der bei der S1000R nur beim Hochschalten funktioniert. Hochschalten ohne Kuppeln kennt man ja, aber dabei auch noch das Gas stehen lassen ist wie im Auto mit Automatik fahren. Schnelle Gangwechsel ohne Rucken und Zucken, das freut auch den Sozius. Ich dachte mir bisher immer, das brauche ich nur für die Rennstrecke, wo es auf Zehntel ankommt, aber nach der Tour will ich das immer haben. Im Kupplungshebel merkte und in der Kupplung hörte man jedes Einkuppeln beim Runterschalten, wenn die Drehzahl nicht gepasst hat. Mit dem "Klonk" wurde man dran erinnert, dass jetzt die Anti-Hopping-Kupplung gerade meine schlecht angepasste Drehzahlwahl ausregelte. So hatte ich gleich noch einen Lerneffekt. Ab und zu war doch mal ein Stück etwas holprige Strecke zwischen den ansonsten sehr guten und auffällig leeren Straßen in Andalusien. Da spielte ich dann mit dem Fahrwerk rum. Es gibt die Modi Soft, Norm und Hard. Und man merkte den Unterschied sehr gut im Rücken und Hintern. Auf Norm, und noch mehr auf Hard, kamen die Schläge der Straße durch. Ich entschied mich die meiste Zeit in Soft zu touren, was für meine Fahrkünste ausreichte. Interessant waren die Leistungmodi. Es gibt Rain, Road und Dynamic. Zwischen Road und Dynamic merkte ich in der Leistung keine Unterschiede, was aber auffiel war die Gasannahme. Auf Road ist das Gas schon recht bissig mit wenig Spiel aber auf Dynamic war es noch bissiger. Für meine Meinung zu viel, was aber auch an meinen warmen Tourenhandschuhen lag, die natürlich weniger Feedback geben. Im Vorfeld wurde gesagt, es kann in den Bergen durch aus an 0°C gehen. Also entschied ich mich für warme Handschuhe am Vortag. Die Temperatur war dann wärmer als gedacht und hätte mir am 1. Tag jemand gesagt, dass die BMW Griffheizung hat, dann hätte ich doch den leichteren Handschuh gewählt. Das Problem war das geringe Gasspiel, das in Verbindung mit dem dicken Handschuh mir mehrfach unangenehm auffiel. Man musste wirklich komplett, also bis Anschlag, das Gas schließen beim Bremsen, sonst gab es noch Vortrieb. So fuhr ich dann die meiste Zeit im Road-Modus rum, da empfand ich das als nicht so kritisch. Metzeler M7RR und Z8 Interact: Nach der Mittagspause tauschte ich meine S1000R mit M7RR Bereifung gegen die von Jimmy mit dem Z8 Interact. Und, nun ja, es ist mir etwas peinlich, da ich mich ja viel mit Reifen beschäftige, aber ich merkte keinen Unterschied. Weder beim Einlenken, Bremsen und in tiefer Schräglage. Es gab bei beiden nichts, was anders war und erst recht nichts zu bemängeln. Beide Reifen funktionierten und ich machte mir nach einer Weile keine Gedanken mehr ob dieses oder jenes Fahrmanöver jetzt das Gripniveau überreizt. Insofern kann ich leider nicht mit mehr Erkenntnis aus diesem Test gehen. Bekleidung: Der Zweiteiler passte mir sehr gut. Aber ehrlich gesagt kann man so ein vielfältiges Kleidungsstück mit all seinen Funktionen nicht in ein paar Stunden austesten. Ich hatte die wasserdichte SympaTex-Membran drin gelassen. Auf der Tour war mir es von früh an angenehm warm. Drunter hatte ich die Vanucci Funktionsunterwäsche und ein T-Shirt. Ich musste das Belüftungssystem nicht öffnen. Wenn man bei der Pause in der Sonne stand war es natürlich zu warm, aber da macht man einfach die Jacke auf und fertig. Die Grundfarbe der Kombi ist ein helles grau. Was mir persönlich etwas zu hell wäre, denn die sieht bei einer Sommertour mit vielen toten Kerbtieren sicher schnell schmutzig aus. Erstaunlicherweise hatte ich nach der Tagestour kaum Schutz an ihr erkennen können. Vielleicht prallt der Dreck einfach ab . Die VC-1 Handschuhe waren für diesen Tag, wie weiter oben schon erwähnt, leider zu warm ausgelegt. Ich bin nicht von so hohen Temperaturen in den Bergen ausgegangen. Sie sind aber als Übergangs-/ Winterhandschuh ausgelegt und ich bin zuversichtlich, dass sie dann unter 10°C genau richtig sind. Die VTB12 Schuhe waren ausreichend warm, drückten mir nicht und man kann mit denen durchaus bei einer Pause auch mal ein paar Meter gehen. Durch die 3 Klettverschlüsse kann man sie weit öffnen und hat einen leichten Einstieg. Die Wasserdichtheit aller Produkte konnte ich (zum Glück ) nicht testen. Die Funktionswäsche fiel mir nicht auf, was auch ein gutes Zeichen ist. Beim Helm X-1003 brauchte ich etwas um ihn gut zu bedienen. Zum einen war hier die an sich oben gut passende L am Kinn etwas knapp bemessen für mich. Zusammen mit dem Nolan-Verantwortlichen entfernten wir das Whisperkit (Verkleidung unterm Kinn) und dass schaffte noch ein paar Millimeter Platz. Zum anderen musste man den Helm immer aufklappen zum Auf- und Absetzen. Ohne das hätte ich ihn schlecht auf und absetzen können. Das war meine erste Klapphelmerfahrung, deshalb ungewohnt. Vom Gewicht her war er nichts außergewöhnliches, fiel mir auch nicht negativ auf. Die Sonnenblende funktionierte gut, ich bin auch fast durchweg mit ihr gefahren, bei dem herrlichen Sonnenschein in Spanien. Einzig am Klappmechanismus der Sonnenblende muss ich was kritisieren. Wenn man die Sonnenblende am Hebel nach unten bewegt, logischerweise meist mit Handschuhen und entsprechend wenig Gefühl, schnellte sie so weit runter, dass mein Nasenrücken die Bewegung stoppte. Autsch. Gut, ich habe nicht das kleinste Riechorgan, aber auch andere Journalisten, mit kleineren Nasen bestätigten mir dieses Verhalten. Der Geräuschpegel im Helm war gut, also vergleichbar mit meinem Shoei GT-Air. Gut fand ich die Griffmechanik um den vorderen Teil aufklappen zu können. Es reicht eine 2 Fingerbedienung. Zuerst geht man mit dem Daumen vorne mittig unter das Kinn und beim leichten Drücken bewegt sich so 3cm weiter oben das zweite Griffstück raus. Mit einer Kneifbewegung von Daumen und Zeigefinger drückt man dann beide Hebel zusammen und kann die vordere Helmschale hochklappen. Klingt jetzt kompliziert in Worten beschrieben, aber nach kurzer Probe klappte das super. GoPro: GoPro war leider nicht so präsent. Geplant war an den Tourenmaschinen auch eine GoPro so verbauen, so dass man mal was ausprobieren kann. Zur Abfahrt habe ich dann den GoPro-Veranwortlichen nicht gesehen. Einzig Kai-Uwe hatte an seiner K1600 eine GoPro nach hinten gerichtet und zumindest vormittags war die an. Eventuell kriege ich ja von dem Material noch was zu Gesicht. 3. Tag - Rennstrecke Tagesablauf: Morgens früh um 9:30 Uhr wurden wir vom Hotel mit dem Auto zum Circuito de Almeria gefahren. Der ist ca. 45km entfernt. Die Rennkleidung im Gepäck, ich hatte zum Glück fast nichts vergessen. Jimmy spendierte mir noch das Multituch für den Hals, welches ich vergessen hatte. Ich war schon ordentlich aufgeregt. Kannte ich doch bisher nur den Spreewaldring und Groß Dölln, die ja eher kleinere bzw. langsamere Kurse sind. Vor Ort gab es dann eine Einführung in die Gegebenheiten der Strecke. Erwähnenswert z.B. 2 Rechtskurven, deren Verlauf hinter einem Hügel und damit nicht weit einsehbar sind. Wichtig auch: nicht diese erste blinde Kurve mit der 2. verwechseln, sonst gibt es Motorrad-Weitwurf. O-Ton des Einweisers. Oha, na da war ich ja gespannt. Ich war in Gruppe B. Die wurde auf 2 Instruktoren aufgeteilt. Einmal fuhr Sabine Holbrook vor und den anderen Teil übernahm Dario Giuseppetti. Da Sabine den langsameren Part von Gruppe B übernahm, ordnete ich mich dort ein. Jimmy und Marcus Lacroix (der Herausgeber des Kradblatts) war noch bei mir. Meine Rennkleidung gefiel mir auf Anhieb. Oft muss man sich ja erst an neue Kleidung gewöhnen. Gruppe B - Teil Sabine © Johannes Richardt Dann ging es zum Aufwärmen auf den ersten Turn. Das Ring-Gerät war eine 2015er S1000RR. Sabine fuhr vor und Jimmy, Marcus und ich hinter. Uiuiui, Aufwärmen lasse ich immer langsamer angehen. Reifen kalt, Motor kalt, aber das änderte sich schnell. An dritter Stelle und ohne Kenntnisse des Kurses fühlte ich mich doch etwas überfordert und in der Gruppe falsch. Somit wurde der 1. Turn nicht mit einem Grinsen von mir beendet. Danach ging es in die Nachbesprechung mit Sabine und für den 2. Turn sollte ich direkt hinter ihr fahren. Tja, und das hat es dann gebracht. Ich bekam mehr Gefühl fürs Bike und wir steigerten das Tempo. Erstaunlich in was für Schräglagen man das Gas aufziehen kann. Ich war zu Anfang sehr vorsichtig, denn zum einen fährt man mit 20.000€ teuren Geräten herum und zum anderen will ich mich auch nicht ablegen. Das wäre schon peinlich, wenn man als Gast hier einen Unfall hat. Die Schikane oder das S kurz vor der Gegengeraden hat es schon in sich. Da muss man die Linie kennen und zügig umlegen, sonst wir die Straße knapp. Danach lief es Turn um Turn besser und ich hatte immer ein breites Grinsen nach jedem schweißtreibenden Turn auf dem Gesicht. Ist ja auch MotorSPORT. Am Nachmittag hatte Marcus eine Offroad-Tour gebucht, somit hatten Jimmy und ich quasi Einzelunterricht bei Sabine. Wir wechselten uns jeden Turn ab, wer direkt hinter ihr war. Ich denke das Tempo zog immer weiter an. Aber außer am Ende der langen Gerade hatte ich keine Zeit mal einen Blick in den Tacho zu werfen. 280 km/h, na hoppala, jetzt bloß nicht vergessen zu bremsen. Also Kopf raus aus der Kanzel und Ankern. Tipp von Sabine: mit den Oberschenkeln den Tank festkrallen, ja das machte die Fuhre beim Bremsen wirklich ruhiger. Gegen Ende des Tages fiel mir dann auch immer öfter auf, wie die Traktionskontrolle mir zeigte, dass ich jetzt an der Traktionsgrenze bin. Bemerkt habe ich nichts davon. Ich muss schon sagen, aus dem 2. Gang in Schräglage aufziehen und durchladen mit Schaltautomat in den 5. Gang fast ausgedreht bei 280km/h um dann wieder auf 70km/h runter zu bremsen, das alles auf 900m, ist etwas, was ich bis dahin noch nie gemacht habe. Ich brauchte nach einem Turn immer ein paar Minuten bis der Adrenalin-Pegel wieder normal wurde. Das hatte ich bisher noch nicht so erlebt auf der Renne. Auf den Landstraßentouren gab es keine Ausfälle oder Unfälle. Auf der Rennstrecke fiel eine S1000RR mal im Kiesbett um, nichts Wildes also. Nachmittags-Gruppen Selfie Pause in der Sonne bei 17°C, so könnte der Januar immer sein Gegen 18 Uhr neigte sich der Tag dem Ende und der Mond ging kitschig, romantisch über der Rennstrecke auf. Gegen 18:30 Uhr gings dann mit dem Bus in eine alte Western Stadt. Hier wurden wohl in den 60ern und 70ern Western-Filme gedreht und die Filmkulissen sind heute noch eine Attraktion in der Gegend. Nach dem Abendessen spielte Jimmy Cornett und Band im Saloon. Ich bin zwar kein Rock-Fan, aber so live auf der Bühne machte die Musik schon Laune. Gegen 23 Uhr fuhr der erste Bus ins Hotel, den nahm ich auch, denn aufstehen war am nächsten Tag früh. Sachen abgeben und um 9 Uhr den Bus bloß nicht verpassen. Die Westernstadt inklusiver aller Beteiligten, Journalisten und Veranstalter-Mitarbeiter © Jörg Künstle Mit Show-Einlage - Bäm © Jörg Künstle Tests: S1000RR und Racetech K3: Was soll ich sagen. Ich bin nicht der Rennfahrer, habe also wenig Vergleichsmöglichkeiten, aber das Ding war geil. Aufsteigen uns losfahren. Bereift mit einem Racetech K3 hatte ich nie das Gefühl, dass irgendetwas an der Grenze ist, außer vielleicht mein eigenes Können. Die Bremse ist richtig bissig, bis in die ABS-Regelung habe ich mich nicht vortasten müssen. Das Aufstellmoment beim Bremsen fand ich recht hoch, das ist mir bei aktuellen tourentauglicheren Reifen nie so aufgefallen. Aber man sollte ja größtenteils vor der Kurve fertig sein mit Bremsen. Bis 9.000/min ging der Motor ganz gut, danach gabs noch mal ne ordentliche Schippe bis 13.000/min drauf, bis der Schaltblitz zum Hochschalten animierte. Ein Highlight war, wie schon auf der Landstraßentour, der Schaltautomat. Der funktioniert nicht nur zum Hochschalten sondern auch zum Runterschalten. Das Hochschalten war relativ schnell drin, das Runterschalten habe ich nur mal kurz probiert. Es zuckte aber jedes Mal in der Kupplungshand. Ich habe dann lieber ordentlich gekuppelt. Leider hatte Metzeler nicht den Racetech RR im Gepäck. Ich hörte etwas davon, dass die Vorstellung erst im Februar in Südspanien sein soll. Schade. Den hätte ich mir mal angetan im Vergleich zum K3. Bekleidung: Der X-lite 802R Ultra Carbon ist durch sein geringes Gewicht positiv aufgefallen. Oben rum am Kopf passte er wunderbar, leider war er auch am Kinn etwas eng. Aber durch das Entfernen des Whisperkits vorne ging es dann. Während des Fahrens war er gut belüftet (was ich auch brauchte) und hatte ein wunderbar großes Sichtfeld. Der Lautstärkepegel war normal. Also weder sehr leise noch sehr laut. Der Ledereinteiler ART XVI (Känguruh-Leder wie ich der Produktbeschreibung entnehmen konnte) passte mir sehr gut. Als bei den Nachmittagsturns die Temperatur gegen 20°C tendierte, freute ich mich über die Lüftungsöffnung, die man per Reißverschluss am Oberarm und Oberschenkel öffnen kann. Das kannte ich bisher noch nicht bei Lederkombis. Die VRH-2 Handschuhe haben auch Känguruhleder an den Innenflächen, fühlte sich gut am Lenker an. Genauso gut wie der Handschuh von innen, ohne fühlbare Nähte. Die RV5 Pro Stiefel passten auch gut. Viel mehr kann ich nicht zu sagen, die gesamte Ausrüstung für den Rennstreckentag funktionierte super, ich konnte mich voll aufs Fahren konzentrieren und musste keine Gedanken um zwickende oder drückende Kleidungstücke machen. So muss das sein. GoPro: Wie schon am Vortag, leider waren die Maschinen nicht mit einer GoPro (zumindest die, die ich gefahren bin) ausgestattet, so dass es keine Videos von meinem Turn gibt. Schade. Mein Ring-Gerät (unter anderem) Sabine machte den Vorturner © Jörg Künstle Ich versuchte es ihr gleich zu tun - naja ich muss wohl noch üben © Jörg Künstle Andere konnten es noch besser © Jörg Künstle 4. Tag - Abreise Leider ging mein Flug schon um 13:20 Uhr, so dass der Bus Richtung Flughafen schon um 9 Uhr los fuhr. Ich hätte gerne einen späteren Flug gehabt und am Vormittag noch mal eine Cafe-Racer Tour unternommen. Gegen 16:30 Uhr landete der Flieger in Tegel, 2°C und Nieselregen von der Seite. Bäh. Als 3 Flieger an einem Gepäckausgabeband warteten, verfluchte ich leise die Verantwortlichen für das BER-Debakel. Wäre das schön, wenn die Hauptstadt einen ordentlichen Flughafen hätte... Danach gabs dann noch eine riesig große persönliche Überraschung für mich, die ich aber erst später nennen kann. Der Tag war also trotz Abreise noch einmalig gewesen. Fazit: Persönlich gesehen war es eines der geilsten Wochenenden, die ich erleben durfte. Von vorne bis hinten gut durchorganisiert. Ich habe keine Patzer mitbekommen. Respekt an die Veranstalter, solch eine Meute an Journalisten gut beschäftigt durch die Tage zu bringen. Langweilig war mir nie. Jetzt im Nachhinein, beim Schreiben dieses Berichts, fällt mir doch auf, dass ich noch viel mehr hätte ausprobieren können und müssen. Mit den GoPros hab ich gar nicht gespielt. Und dass ich mehr Fotos hätte machen müssen. Naja, ich bin halt kein Profi, beim nächsten Mal dann, falls sich die Gelegenheit bieten sollte. Kleine Randnotiz: Ich bin kein Journalist und für mich war das wohl jetzt ein einmaliger Ausflug in die Presse-Welt, aber ich fand es sehr interessant, wie unterschiedlich doch die einzelnen Journalisten so waren. Manche waren sehr aufgeschlossen, man kam gleich ins Gespräch, und bei manchen sah man die Arroganz schon von der Ferne, so dass ich keinen Bedarf verspürte mich als "Artfremder" da aufzudrängeln. Doch so manche abfällige Bemerkung erreichte mein Ohr. Angesichts der Geldmenge, die so eine Veranstaltung zweifelsohne verschlingt, fragt man sich doch, mit was andere Hersteller so auffahren um manche satten und gelangweilten Motorradpresse-Redakteure von sich zu überzeugen. Aber ich kann mir gut vorstellen, wenn man alle 2 Wochen irgendwo hin eingeladen wird und alles gratis bekommt, dann stellt sich eine gewisse Erwartungshaltung und Selbstverständlichkeit ein, die mich nur mit dem Kopf schütteln lässt. Ich fand es Klasse, was mir geboten wurde. Auf jeden Fall ein großer Unterschied zu meinem Alltag - Danke. Rechte der Fotos liegen bei mir, außer es ist unter dem Bild anders angegeben. In dem Album liegen alle Bilder in größerer Auflösung. Hier ist der Bericht von Rainer Friedmann vom Fireblade-Forum http://www.cbr1000rr.de/test_-_berichte_und_events/2015_01_-_Almeria_Presse_Event_MMXV/2015_01_-_Almeria_Presse_Event_MMXV.html Fotoalben aus Facebook Rainer Friedmann: https://www.facebook.com/Kraftrad/media_set?set=a.948648531812006.1073741883.100000006057273&type=1 Ernie Troelf: https://www.facebook.com/ernie.troelf/media_set?set=a.10203251673643989.1073741832.1573647651&type=1 Bike Promotion: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.867293933313359.1073741876.118123551563738&type=1 Nolangroup: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.874148872606388.1073741865.121135381241078&type=1 Wer Lust hat dem Winter in Deutschland zu entfliehen und ordentlich Motorrad zu fahren, der sollte sich im BMW-Motorrad Test-Camp Almería 2015 mal umschauen. Edit: Jetzt trudeln langsam die Videos so rein: 1000PS.at mit dem Bericht über Metzeler Wer mich kennt, sieht mich 2x durchs Bild wandern. Die Berichte von marko und Gerry aus den Jahren 2013 und 2014. Update 19.01.2015: Die Bilder der Fotografen wurden eingebaut.
  6. Gerry

    Almeria Testride 2014

    Wie bereits 2012 flatterte auch Ende letztes Jahr eine Einladung von Nolan und Louis in unser Postfach um die Neuerscheinungen der Saison 2014 zu testen. Dieses Jahr ging’s für mich nach Südspanien, so hatte ich vom 2. bis 5. Januar die Gelegenheit Produkte von Vanucci, X-Lite, Motorex, Touratech, Garmin und Metzeler auszuprobieren. Am ersten Tag flog ich über Palma nach Alicante wo auf eine Gruppe Journalisten und Forenbetreiber ein Shuttlebus wartete der uns ins Hotel nach Mojacar im Südosten Spaniens brachte. Am selben Abend noch wurde ich im extra eingerichteten Brand Store mit der zu testenden Ausrüstung für die kommenden Tage versorgt. Bike Promotion stellte eine Tiefgarage voller Bikes so dass man aus dem BMW Regal von der G 650 GS bis zur K 1600 GT alles wählen konnte. 2. Tag Da ich die HP4 unbedingt einmal testen wollte habe ich mich nicht, wie fast alle anderen, für eine GS entschieden sondern für den Supersportler. Die HP4 ließ sich sehr gut über die kurvenreichen Landstraßen Spaniens bewegen und ich hatte jede Menge Spaß. Für den Kopf gab’s den neuen X-lite X-702 GT, er entspricht weitestgehend dem X-702 wobei er das hochwertige Innenfutter des X-802 R spendiert bekommen hat. Dazu bekam ich den neuen Textil-Zweiteiler Ventus IV von Vanucci der mir von Anfang an sehr gut gefallen hat. Nicht nur die vielen Einstellmöglichkeiten, herausnehmbare Membran- und Thermojacke sondern auch die sehr gute Belüftung war bestens; so konnte ich die traumhafte Strecke bei gut 20°C genießen, danke hierfür an meinen Guide Armin. Mittags trafen wir alle auf der Rennstrecke ein und durften uns am Buffet bedienen und die Sonne genießen bevor es gegen 14:00 Uhr weiter ging. Für den Nachmittag hatte ich mich für eine Endurotour angemeldet. Da es für mich die erste Enduroerfahrung war habe ich mich für eine von Touratech umgebaute F 800 GS entschieden. Die war nicht ganz so groß und schwer wie die 1200er, dazu gab’s einen X-lite X-551. Unsere Guides haben uns die Schönheit des Landes auf geschotterten Pfaden gezeigt. Hier hätte ich anstatt des Visiers lieber eine Crossbrille gehabt da die vor mir fahrenden sehr viel Spaß auf dem losen Untergrund hatten und mir die Sicht vernebelten. Auch wenn Endurotouren sicher nicht meine bevorzugte Art der Motorradbewegung werden war diese Tour für mich unvergesslich. Nach einigen Stunden waren wir wieder zurück auf der Rennstrecke. Dort haben wir noch etwas Sonne getankt, dann ging’s zurück zum Hotel. Nach einem guten Essen trafen wir uns noch im Irish Pub im Nebenraum wo die Band Jimmy Cornett and the Dead Men spielte. 3. Tag Heute stand Rennstrecke auf dem Programm, dazu wurden wir morgens mit einem Shuttlebus zur Circuito de Almeria gebracht. Dort bekam ich den neuen X-lite X-802 R Ultra Carbon, der mit dem X-802 R aus 2013 identisch ist nur das er durch die Carbonschale nochmals leichter wurde. Wie ich im laufe des Tages feststellen durfte der tollste Helm den ich bisher gefahren bin. Er sieht durch das Carbon nicht nur sehr gut aus sondern hat auch ein klasse Innenfutter, ist sehr leicht und auch super belüftet. Die Tage meines Shoei XR1100 sind damit sicher vorbei. Dazu gab’s von Vanucci den Leder-Einteiler ART XVI der wie eine zweite Haut saß, lediglich an den Waden fand ich ihn etwas eng wobei sich ein neuer Kombi ja immer erst etwas weiten muss. Für den Ring standen uns BMW S1000RR auf Metzeler K3 zur Verfügung. Alle Bikes waren mit der neuen Action-Cam VIRB Elite von Garmin ausgestattet die außer GPS und Fernsteuerfunktion über ein kompatibles Garmin-Navi auch über einen Pulsgurt den Puls des Fahrers aufzeichnen kann. Als Instruktor stand mir Marcel Schrötter bei. Er zeigte mir die richtige Linie auf dem Rundkurs, dafür danke ich ihm hier noch einmal sehr. Ab dem 2. Turn lief es dann schon ganz gut so dass ich den kurvigen Kurs genießen konnte. Zu Mittag wurde es dann so warm das ich die Vorzüge der Belüftung von Helm und Kombi genießen konnte, besonders bei einem Lederkombi habe ich bisher noch nie so eine gute Belüftung gehabt. Nach der Mittagspause hatte ich dann richtig Spaß auf der BMW, besonders beeindruckt war ich von der Beschleunigung, die Supersportlerin kennt einfach kein Ende wie man schön auf dem Video sehen kann. Im vorletzten Turn „durfte“ ich dann auch noch den Helm und das Renn-ABS testen da mir ein Vogel am Ende der langen Geraden gegen den Helm flog und ich den Bremspunkt verpasste. Zum Glück stand die S1000RR kurz vor dem Kiesbett, also nix passiert. Um die Säuberung des Helms haben sich sofort Mitarbeiter von Motorex und X-lite gekümmert. Unglaublich wie schnell man einen Helm zerlegen, reinigen und wieder zusammenbauen kann. Abends ging es mit dem Shuttle zurück ins Hotel. Nach dem Abendessen trafen wir uns wieder in der Bar im Nebenzimmer um Benzingespräche zu führen. Zudem heizte die Band wieder kräftig ein. Am letzten Tag gab es die Möglichkeit morgens noch eine kleine Tour zu fahren wobei ich mich fürs Ausschlafen entschied da es am Abend zuvor doch später wurde als geplant. Ich genoss den sonnigen Vormittag am Strand und auf einer Liege am Pool. Nach dem Mittagessen wartete bereits der Bus zum Flughafen Alicante auf uns. Es war ein perfektes Event, ich denke besser kann ein Motorradfahrer das neue Jahr nicht beginnen. Ich danke allen die mir dieses Event ermöglicht haben, es waren ein paar unvergessliche Tage. Danke auch an die Fotografen für die tollen Bilder. Copyright: Rene Unger, Toni Börner, Friedrich Weisse und Gerry
  7. GREEN MONSTER

    Hein Gericke meldet Insolvenz an

    http://www.t-online.de/auto/neuheiten/motorraeder/id_67067070/hein-gericke-motorradzubehoerkette-meldet-insolvenz-an.html
  8. Hallo Zusammen, ich habe aktuell Blinker von Louis verbaut und von bmwbademen ein Relais damit alles passt. Soweit ist auch alles super, aber die Blinker sind mir einfach zu "unsichtbar". Jetzt habe ich mir Blinker raus gesucht die komplett ringsum leuchten. http://www.rizoma.com/custom/indicator-lights/fr025/de?MOTO=50412258-50462986-R Hat jmd. Blinker von Rizoma verbaut und kann mir sagen ob das Relais wieder raus muss wegen einem im Blinker verbauten Widerstand? Weiß auf Anhieb nämlich nicht wo das Orig.-Relais geblieben ist. GreetZ & THX
  9. Es begub sich Mitte Oktober, dass eine Email ins Forumspostfach trudelte welche uns auf den ersten Blick stutzig machte. Es war eine Einladung zu einem Pressevent nach Almeria/Spanien in Kooperation von Nolan und Louis. Angekündigt wurde das komplette Rundumsorglospaket in Form von kompletter Einkleidung vor Ort, Bereitstellung von Motorrädern und geführten Touren bzw. instuktorgeführten Rennstreckenfahrten. Für Unterkunft und Verpflegung würde ebenfalls gesorgt. Klingt gut, deshalb fix das Anmeldeformular ausgefüllt und die Bestätigung abgewartet. Die kam dann in Form von Flugdaten im Dezember, am 02.01.2013 gehts los, das Jahr kann gar nicht besser starten. Rückflug war für den 05.01.2013 angedacht. Also Silvester etwas zusammenreißen, damit ich dann auch fit bin. Am 2. gings 11:00 in Hannover los, Zwischenlandung in Palma mit Zielflughafen Alicante, Temperatur 16°C . Hier wurden die Teilnehmer schon erwartet und per Bus gings dann ins Hotel nach Mojacar. Noch am Abend wurden wir im extra eingerichteten Louis-Shop sehr nett und kompetent duirch die Anprobe der Klamotten für den nächsten Tag geführt. Für die Landstrßentour habe ich mich für eine sportliche Textilkombi Vanucci RVX entschieden. Liegt schön eng an und taugt dank Innenfutter auch für die kühlen Tage. Auf der Tour wars in den Bergen teilweise schon recht frisch, weiter unten wars mit Futter allerdings leicht zu warm. Auf der Renne gabs eine Vanucci ART XIV in Star-Wars weiß (siehe Bilder weiter unten), yeah. (ein bekanntes Gesicht habe ich dort auch getroffen) Nach dem Frühstück gings am Donnerstag erstmal zur Helmverteilung inkl. Selbsteinbau eines N-Com Systems in den Nolan N44. Auch wenn die Helme zwischendurch so zerpflückt waren, dass man keine Hoffnung hatte sie je wieder korrekt zusammenzusetzen, gings dann doch wieder ganz schnell und einfach. Der Helm ist ein wahrer Tausendsassa, möchte Integral, Jet- und Crosshelm in einem sein. Das schafft er auch ganz gut und das bei akzeptabler Optik. Durch das Riesenvisier ist der Sichtbereich ebenfalls riesig, diese Offenheit ist ein nettes Gefühl. Was mir nicht so zugesagt hat, war einerseits das störende Mikro des N-Com (schwirrte mir vorm Mund, der Nase oder den Augen rum). Dazu ist dann die Lautstärke über 100kmh recht hoch, sogar um einiges höher als mein Shoei XR1000, der ja nun auch nicht zu den leisesten gehört. Danach wurde auf ein BMW-Modell aus insgesamt 80 Modellen nach Wahl aufgesattelt. Da die BMW-Palette für meinen Geschmack eher weniger passendes bietet, habe ich mich für eine S1000RR entschieden. Die Motorräder und Touren wurden von Bike Promotion organisiert. reichlich schweres Gerät war auch vorhanden hier meine Tagesbegleiterin Es gab mehrere Gruppen, ich habe mich für die schnelle ohne Fotostopps entschieden, weshalb die Landschaftsfotos auch nicht meine sondern offizielle Pressebilder der 4 dort rumwuselnden Fotografen. Unsere Gruppe war dafür schön übersichtlich (nur 4 Motorräder). Danke hier nochmal an Armin, der den Vorfahrer (auf K1600GT ) gemimt hat. Zwischenstopp Zufälligerweise hat Max Neukirchner mit Ducati hinten angeschoben. Beim Zwischenmahlzeit Treffpunkt waren wir die ersten, der Rest ist nach und nach eingetrudelt. Ein kurzes Wort zur RR, es war das erste Mal dass ich dieses Eisen bewegen durfte und ich kann die Leute schon verstehen, die sich so ein Teil holen. Unten rum geht zwar supersportlertypisch nicht viel - gerade im Gegensatz zu meiner Triple - aber oben dafür um so mehr, immer mehr. Voll durchladen war aber natürlich auf der Tour mangels Gerade nicht möglich. Mehr als 8k U/min (also gerade mal leicht über Halbgas) waren nicht notwendig, um gut mitzuhalten. Auf der Renne sah das schon ganz anders aus, hier ging es auch gern mal bis kurz vor den Begrenzer. Es ist schon Wahnsinn was da geht, vor allem ab 10k schiebt sie nocheinmal dermaßen nach vorn, dass es eine Freude ist. Könnte sein, dass ich leicht vom PS-Fieber angesteckt bin. Achja, trotz Originaltüte hat sie sich sogar zart zu Wort gemeldet. Einfach eine klasse Gegend dort. (dieses Bild kann hier in voller Auflösung heruntergeladen werden) Abends wurde dann lecker gespachtelt und Benzin gequatscht. Zudem war auch noch Zeit für ein wenig Technikporno gucken mit Hauptdarstellerin namens HP4 Hier drücken bitte nur Leutz drauf, die gerade ins Sabbern gekommen sind http://www.z1000-forum.de/gallery/image/8405-20130105-121312/ http://www.z1000-forum.de/gallery/image/8406-20130105-121348/ http://www.z1000-forum.de/gallery/image/8407-20130105-121408/ http://www.z1000-forum.de/gallery/image/8408-20130105-121612/ http://www.z1000-forum.de/gallery/image/8409-20130105-121628/ http://www.z1000-forum.de/gallery/image/8410-20130105-121746/ http://www.z1000-forum.de/gallery/image/8411-20130105-121814/ Am Freitag stand dann Rennstrecke Circuito de Almeria auf dem Plan, ebenfalls auf S1000RR. Als Instruktoren standen u.a. prominente Namen bereit - Nina Prinz, Katja Poensgen, Dario Giuseppetti, Jesco Günther und Holger Aue. Wieder Helmanprobe, diesmal den (wie ich während des Tages feststellen konnte) genialen X-Lite X-802R. Allein das Innenfutter ist es wert diesen Helm zu besitzen. Gepasst hat er auf Anhieb, präsentierte er sich beim Fahren erfreulich unauffällig. Bin ja jahrelanger Shoei-Fahrer, werde aber in dieser Saison umsteigen. Ein Wechsel ist aber eh an der Zeit, mein Shoei XR1000 ist mittlerweile auch schon wieder 5 Jahre alt. Meine Gruppe wurde von Nina Prinz angeführt (natürlich haben wir sie nicht eingeholt), zwischen den Turns gab es Nachhilfe. Die Mopeds standen schon bereit So, kann losgehen - bitte! Nina vorne weg Marko schüchtern hinterher später gings dann schon besser Detailauswertung mit Jesco Am Ende des Tages bin ich Dario noch ein paar Runden auf der HP4 hinterhergehetzt. Man sieht am Anstrengungsgrad wer von uns beiden das öfter macht. Zur Unterhaltung gabs noch eine Stuntshow Der Rest genoss schon die Sonne oder ließ sich am Strand ablichten Ab ins Hotel Abends dann wieder - ihr kennt das ja schon - spachteln und Benzin quatschen. Dazu gabs dann noch das Gimmick, dass orischinool Portraits von Holger Aue erstellt wurden. Samstag stand leider wieder die Rückreise an, einige nutzten den Vormittag um noch eine kleine Landstraßenrunde zu drehen, ich selbst hab besser etwas ausgeschlafen, der Abend vorher war länger als geplant . Im Großen und Ganzen war es ein einmaliges Event, welches mir mal wieder gezeigt hat, dass Motorradfahren einfach die richtige Leidenschaft ist. Zudem dass Engagement in so einer Community wie unserer zwar einerseits wirklich viel Zeit frisst, andererseits aber auch unverhofft Chancen bietet, die sich wohl sonst nie auftun würden. Ich habe dort zudem viele neue interessante Leute kennengelernt, mal sehen was uns das in Zukunft noch so bringt . Ich persönlich möchte mich nocheinmal bei Detlef und Gerry bedanken, die aus großzügigerweise zu meinen Gunsten verzichtet haben. Und natürlich auch Nolan, Louis, Metzeler, Bike Promotion, Motorex und BMW für die Ermöglichung des Ganzen, wir sind beim nächsten Mal sehr sehr gerne wieder dabei. Tschüüüühüüüüssss...es war so schön!!! PS: hier gibts alle Bilder http://www.z1000-forum.de/gallery/album/1334-almeria-2013/ Hier noch ein Video von 1000ps und Max http://www.facebook.com/photo.php?v=4614704718286 sowie FB-Albumse von Nolan und Louis http://www.facebook.com/media/set/?set=a.513174592037153.111611.121135381241078&type=1http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10151313364184719.487155.98133369718&type=1 Erfahrungsbericht Rainer Friedmann vom fireblade-forum http://www.cbr1000rr.de/test_-_berichte_und_events/2013_01_-_Nolan_X-Lite_Vanucci_Almeria.html
  10. Guten Morgen... mich quält eine spontane Frage, die ich keinem Thema hier konkret beantwortet bekommen hab. Und zwar: den relativ genauen Innendurchmesser der Lenkkopflagers bei der Z1000 2010!? ich bin nur nicht gerade zu hause sonst wirde ich selber messen aber ich möchte mir noch nen Frontheber bestellen und für den Aufnahme stift bräuchte den Innendurchmesser. Das steht auch in keinen Datenblatt die man so im Netz findet. Wär cool wenn jemand mit der KiloZ 2010 mal schnell in die Garage huscht und messen könnte... :wink: MfG Dennis
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