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  1. Vorwort: Es begab sich eines schönen Tages, dass ich von den Admins des Forums eine Mail bekam, dass nach mir von Außerhalb gefragt wurde. Nanu dachte ich, hab ich was Schlimmes angestellt? Wie sich herausstellte nein, ganz im Gegenteil. Die Firma Magura ist durch meine Lenker-Übersicht mit 29mm Klemmung auf mich aufmerksam geworden. Und ich wurde gefragt, ob ich nicht an meiner Z1000 die neue Magura Hymec hydraulische Kupplungsbetätigung ausprobieren und darüber berichten möchte. Hymec ist übrigens das Kunstwort zusammen gesetzt aus hydraulisch und mechanisch. Da musste ich nicht lange drüber nachdenken und habe zugesagt. Ich habe ja schon öfter mal über so eine Art Umbau nachgedacht, aber dann mit Blick auf die Kosten und auf meine dann nicht mehr benutzbaren Pazzo-Hebel den Gedanken immer wieder verworfen. Nun gut, wenn ich so freundlich gebeten werde, dann kann ich nicht nein sagen. Gut eine Woche später hatte ich dann ein kleines Paket von Magura bei mir im Haus. Der Inhalt war ein fertig befülltes Hymec-System, so dass man es nur noch gegen den Original Kupplungszug austauschen musste. Und erfreulicherweise noch ein paar Give-aways. Ganz süß war ja das 1. Hilfe Set mit Pflaster und Binde, hab ich aber nicht gebraucht. Vielen Dank an dieser Stelle an Magura und C. McRory für das freundliche zur Verfügungstellen des Testexemplars. Die Lieferung von Magura Ich werde in den nächsten Wochen meine Erfahrungen sammeln und hier weiter berichten wie sie die Kupplungsbetätigung so macht. Das Magura Hymec System: Im Lieferumfang ist ein komplett fertig befülltes Kupplungsbetätigungssystem. Das besteht aus dem Geberzylinder mit einem schwarzen Hebel, einer Carbon-Flex Leitung und dem Nehmerzylinder, der unten am Ausrückhebel eingehängt wird. Der Hebel ist über das kleine Drehrädchen verstellbar und komplett nach vorne klappbar. Ob das im Falles des Falles den Hebel vor dem Abbrechen schützt, werde ich hoffentlich nie erfahren. Der Carbon-Flex Schlauch ist eigentlich schwarz, aber die klare Ummantelung schimmert leicht bläulich. Befüllt ist das System mit "Magura Blood", einem Mineralöl, welches ungiftig und nicht hygroskopisch ist. Es entfällt dadurch der regelmäßige Flüssigkeitswechsel. Ferner ist das Mineralöl nicht lackschädigend, wie etwa Bremsflüssigkeit. Technische Daten: Geberzylinder - 167 schwarz Geberkolben Durchmesser: 10,5 mm Leitungslänge: 1.045mm Einbaumaß: 55 mm Der Straßenpreis liegt aktuell bei 260€. Worum es eigentlich geht - das Magura Hymec System Laut Magura passt das aktuelle System, so wie ich es fahre, an die Z1000 (10-13), Z1000 (ab 14), Z1000 SX (11-13) und Z800 (ab 13). Es liegt ja nahe, dass alle Motorräder von Kawasaki mit den Motorgehäuse der Z1000 (10-13) passen. Vielleicht kann man ja noch andere Infos dazu bekommen. Gerade auch für die SXen halte ich es für sehr interessant. Für die Versys 1000 ist der Schlauch zu kurz. Ich bleibe dran, neu Infos kommen dann hier rein. Einbau und erste Tests: Der Einbau ist prinzipiell schnell erledigt. Die mitgelieferte Anleitung war nicht ganz ausreichend, aber ich habe in einem Tutorial, was mit diesem Artikel auch online geht, den Einbau und die wichtigen Punkte dokumentiert und dadurch die Magura Anleitung um die Z1000 (10-13) spezifischen Punkte ergänzt. Vorteile des Hymec Systems laut Magura: weniger Kraftaufwand feines Ansprechverhalten feinfühlige Dosierbarkeit kein Druckpunktwandern automatischer Ausgleich von Belagverschleiß wartungsfrei erstklassige Verarbeitung „Made in Germany“ Von ein paar Vorteilen konnte ich mich schon überzeugen lassen: Leichtgängigkeit: Ich war von der Leichtigkeit der Kupplungsbetätigung sehr überrascht. Die Z-Kupplung ist auf einmal auch für zierliche Frauen geeignet. Auf dem Drachenfest konnten sich ja einige davon überzeugen Dosierbarkeit und Ansprechverhalten: Bei der erst Probefahrt war prinzipiell alles wie immer, der Schleifpunkt und das Verhalten der Kupplung haben sich nicht verändert. Ich habe also keine Umgewöhnung durch ein grundlegend anderes Verhalten zu erwarten. Man kann den Hebel linear von vorne bis hinten bewegen ohne das sich an der Kraft was verändert. Bei der Seilzugkupplung war da, zumindest in letzter Zeit, ein veränderlicher Widerstand, je nach Hebelstellung. Verarbeitung: Sämtliche Teile sind tadellos verarbeitet, wenn sie auch noch lange halten, dann umso besser. Meine Tests bisher waren eher grundlegender Natur, um die Funktionalität in den Grenzbereichen des Kupplungsbetriebes zu verifizieren. Also zum einen das richtige Trennen: Da man ja jetzt nicht mehr das Kupplungsspiel oben am Hebel einstellen und kontrollieren kann, habe ich, wie von Magura beschrieben, die Z mit Motor aus, eingelegtem Gang und gezogener Kupplung geschoben. Als Referenz stand die Z von @Kami One zu Verfügung. So dass man 1 zu 1 den Kraftaufwand vergleichen konnte. Da zeigten sich keine negativen Unterschiede, im Gegenteil, meine schob sich leichter. Aber Aufgrund von 25 tkm mehr auf der Uhr und anderen Felgen habe ich es darauf geschoben. Laut Magura Aussage am Telefon zeigt sich eine nicht komplette Trennung auch durch schlechtes Finden des Leerlaufs. Was bei der Z1000 (10-13) aber seit jeher ein Problem mit kaltem Motor ist. Sobald der Motor warm ist, zeigt sich das Problem mit und ohne Hymec nicht mehr. Zusammen mit Kami One wurde dann der Bewegungsbereich des Ausrückhebels vermessen. Hymec, Hebel komplett gezogen Hymec, Hebel frei Original Kupplung, komplett gezogen Original, Hebel frei Es zeigte sich, dass der Weg, den der Ausrückhebel macht, mit 13 mm zu 12,5 mm annähernd gleich ist. Dann das komplette Schließen: Nichts ist schlimmer und kupplungsmordender als wenn die Kupplung im Bereich des größten Drehmoments durchrutscht. Als Test habe ich dazu die Z im 6. Gang über den max. Drehmomentbereich mit Vollgas von 6000 – 8000 Upm gefahren. Um zu schauen, ob dieses ominöse „Gummiband der Beschleunigung“ ein Durchrutschen der Kupplung anzeigt. Ich hab nichts bemerkt. Es waren aber auch recht kühle Temperaturen draußen, so dass der Motor noch ein gutes Stück von sehr heiß entfernt war. Laut der Aussage von Magura treten Probleme mit dem kompletten Kraftschluss vermehrt auf, wenn es sehr heiß wird und sich das Kupplungspaket ausdehnt. Dadurch verringert sich das Kupplungsspiel, da sich der Ausrückhebel weiter vom Nehmerzylinder entfernt. Und wenn das Spiel nicht ausreichend dimensioniert ist, schließt die Kupplung nicht mehr voll. Einen Unterschied stellten wir bei der Neutral-Stellung des Ausrückhebels fest, aber ich schiebe das auf die höhere Kilometerleistung meiner Z. Die hat nämlich 25 tkm mehr auf der Uhr. meine Z, Kupplung frei: Kami Ones Z, Kupplung frei: Die Tests waren aber erst ein kleiner Anfang. Ich werde mehr darüber berichten, wenn ich mehr getestet habe. Jetzt noch etwas Tech-Porn für die Interessierten: Der Geberzylinder (ja ich weiß, das Mopped könnte mal wieder geputzt werden) Der Nehmerzylinder Eine Info musste ich aus Spaß für unsere Gewichts-Tuning-Fans noch herausfinden: Dieser Umbau spart zusätzlich noch 154 g Gewicht. Original: 538g Hymec: 384g Ersparnis: 154g Originale Kupplungsarmatur + Pazzo Hebel, kurz Magura Hymec 167 mit langem Hebel Fazit: Bisher eine schöne Sache. Etwas trauere ich noch meinen Pazzo-Hebeln hinterher. Am Freitag sind aber die kurzen Magura Hebel aus dem Crosser-Bereich eingetroffen. Da muss ich mal schauen ob die ranpassen, da sie ja an der großen Schalterarmatur von Straßenmotorrädern vorbei passen müssen. Ich werde berichten. Feedback für Magura: Da für uns Z-Fahrer die Optik sehr wichtig ist, habe ich gleich noch ein paar Punkte bei Magura angesprochen, die man verbessern könnte. Der Carbon-Flex-Schlauch könnte schwarz ummantelt sein, dann passt es perfekt zu eigentlich jedem Motorrad. Der Nehmerzylinder könnte komplett schwarz sein, dann passt er optisch besser an so ziemlich alle Motorblöcke Gibt es kurze Magura-Hebel für die Kupplungsarmatur? Nachtrag 06.05.2015 Nachdem ich die anderen Hebel freundlicherweise von Magura bekommen habe (aus dem Crosser-Bereich), zeigt sich folgendes Bild. Der lange Hebel ist genau so lang wie der mitgelieferte schwarze. Der kurze Hebel ist ca. 2cm kürzer. Wie von Magura befürchtet berührt der kürzere Hebel die Schalterarmatur. Hebel Nr. 1 - gleichlang Hebel Nr. 2 - touchiert im Knick die Schalterarmatur, geht aber noch. Hebel Nr. 2 - Auch am Versteller ist es sehr knapp Ich fahre jetzt weiter den originalen Hebel. Zur Funktion gibt es nichts zu meckern. Fährt sich tadellos, und das jetzt schon seit über 500km. Nachtrag 07.05.2015 Heute ist einer schöner Tag. Dank @Lasertom, der nicht locker ließ um für mich eine Alternative zu den Mizu Hebeln zu suchen und bei Pazzo fündig wurde, habe ich seit heute endlich wieder meinen geliebten Pazzo-Hebel an der Kupplung. Tom fand heraus, dass es einen Hebeladapter gibt, der an die KTMs passen, wo auch die Magura Hymec 167 verbaut ist. Ein Pazzo-Hebel besteht ja aus 2 Teilen, einmal der Hebel, der für alle Modelle gleich ist und dann der Adapter für die modellspezifische Armatur. Der Adapter heißt A-90. Somit musste ich mir nur diesen Adapter bestellen (Listenpreis 45€) um meinen vorhandenen Hebel weiter zu benutzen. Heute kam der an und wurde gleich ausprobiert, und passt. Wer also das Hymec System 167 benutzen will und Pazzo-Hebel haben will, der sollte sich (am besten bei Lasertom) dann gleich das richtige Set zusammenstellen lassen. Tom hat das Hymec System übrigens im z1000shop.de.
  2. Chrischan

    Magura HC3 Black

    Ich treffe auch so langsam meine Sommervorbereitungen und nach langem Warten kann ich nun endlich die HC3 Black mein Eigen nennen. Ich werde berichten wenn sie dran ist und ich die ersten km abgespult habe. Update: Alles vorbereitet für den Anbau. Die Schalter müssen auf den Kabelbaum angepasst werden. Ich habe mich für 2,8mm Flachstecker entschieden, da diese dann problemlos in den Stecker am Kabelbaum je Litze einzeln gesteckt werden können.
  3. Lasertom

    Lenkerumbau bei der Z1000 03-06

    Hi Jungz, ein Freund von mir hat sich einen Z1000 03-06 gekauft. er möchte nun einen breiteren Lenker. Welche habt ihr so drauf ? evtl. Bilder ? Ich weiß ja wohl was ich den Leuten hier so verkaufe, aber wollte gerne wissen welcher so der breiteste ist, ohne die Leitungen zu verlängern . Dank im voraus .... gruß tom ps. hab in der Forensuche nichts gefunden (oder bin ich blind?)
  4. Guden Tach liebe Leut. Ich hab mir kürzlich einen Magura SX Line Lenker für meine neue Z bestellt. Ich hab eigentlich vor den Lenker selbst zu wechseln. Jetzt zur Frage. Erwarten mich beim Lenkerumbau irgendwelche bösen Überraschungen (Bohrungen , versteckte Kabel etc.) oder wird das ne einfache Kiste. Ist halt meine erste Kawa und ich hab mir auch schon den Wechsel der Lenkerenden einfach vorgestellt und hab tief ins Klo gegriffen. Über gute Ratschläge würde ich mich freuen. Gruß Chris
  5. MKZ800

    Lenkerumbau bei der z800

    Hallo Da ich hier im Forum noch ziemlich neu unterwegs bin und ich mich mittlerweile durch sehr viele Seiten des Forums gelesen hab und nix so richtiges gefunden habe, wende ich mich direkt mal an alle hier im Forum. Ich fahre seit letztem Jahr ein Z800, dass Teil macht richtig Laune und ich möchte noch einige Dinge daran ändern. Ich möchte gern auf einen anderen Lenker umsteigen mit Highsider Victory Spiegeln. Eigentlich das volle Programm beim Lenkerumbau. Nur habe ich damit keine Erfahrungen weiter. Ich habe bei den Z1000er Umbauten gelesen, dass der Magura Lenker von der Kröpfung her sehr angenehm zu fahren sei, denn ich habe auch das problem, dass mir nach einer Weile die Hände einschlafen. Meine Fragen sind: Gibt es für die Z800 und den Magura SX/ TX/ CPX ein Gutachten für die 800er? Brauche ich bei diesem Umbau neue Riser und wenn ja, welche? Ich möchte die Spiegel gern diereckt am Lenker befestigen. Passt das alles so noch mit den Armaturen und Spiegel ohne das diese am Tank anschlagen werden?? Gibt es noch Alternativen und ERfahren mitanderen Lenkern von ABM/ Rizoma/ LSL? Welche Lenkerenden kann ich dann verwenden? Ich weiß, es sind bestimt auch sehr primitive Fragen aber ich wäre für jede Hilfe dankbar.
  6. Ich befasse mich gerade mit einem anderen Lenker und irgendwie gibt es zwar einige Infos zu den einzelnen Lenkern, aber so richtig fehlt mir eine Übersicht, damit ich die unterschiedlichen Versionen eines Herstellers vergleichen kann. Ich nehme erst mal nur konische Lenker auf, d.h. die Mitte ist dicker als außen der Griffbereich. Also habe ich mal eine Übersicht gemacht. Prinzipiell sollte die Z1000 (10-13) damit abgedeckt werden. Mit entsprechender Lenkerklemmung passen die Lenker auch auf alle anderen Modelle. Für die Z1000 SX (11-13) gibt es die Superbike-Umbaukits unten am Ende des Beitrags. Damit man einen besseren Überblick bekommt, habe ich alle Maße der Hersteller zusammengesucht und in eine einheitliche Form gebracht. Leider ist nicht von jedem Hersteller jedes Maß veröffentlicht. Bei manchen Lenkern, da bereits hier im Forum verbaut, existieren Vergleichsfotos, die mit dem Originallenker vergleichen. Bemaßungsgrundlage: Wie weit der Lenker nach hinten gebogen ist bezeichnet man als Kröpfung. Hier also das Maß 'h'. Originallenker Kawasaki Z1000 (2010-2013) - Stahl, Gewicht 725g a=740 mm; b=150 mm; c=200 mm; f1=140 mm; h=96 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=M8 (zugeschweisst), ohne Gewinde 17mm (entfernt); Ø-Klemmbereich=28,5 mm Kawasaki Z1000 (ab 2014) - Alu, Gewicht 450g a=730 mm; b=165 mm; c=210 mm; f1=142 mm; h=82 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=M8 (zugeschweisst), ohne Gewinde ?mm (entfernt); Ø-Klemmbereich=28,5 mm Vergleich der Lenker Z1000 2010 und 2014 (der Untere ist der aus 2014) ABM ( ABE zum Download, sogar für die 2014er) BOOSTER Streetbike 0439 a=740 mm; b=? mm; c=? mm; f1=86 mm; h=66 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=17,5 mm; Ø-Klemmbereich=28,5 mm BOOSTER Superbike 0429 a=750 mm; b=? mm; c=? mm; f1=121 mm; h=113 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=17,5 mm; Ø-Klemmbereich=28,5 mm LSL (Modelle X00, X01, XB3 und XN1 haben eine ABE (Z1000 '10-13); Download, X02 und XD2 muss trotzdem eingetragen werden) Drag Bar, Typ XD2 a=835 mm; b=? mm; c=? mm; f1=0 mm; h=95 mm; Ø-außen=22,2 mm; Ø-innen=14 mm; Ø-Klemmbereich=28,5 mm Cross Bar, Typ X00 a=805 mm; b=170 mm; c=200 mm; f1=75 mm; h=90 mm; Ø-außen=22,2 mm; Ø-innen=14 mm; Ø-Klemmbereich=28,5 mm Superbike flach, Typ XN1 a=740 mm; b=? mm; c=? mm; f1=60 mm; h=150 mm; Ø-außen=22,2 mm; Ø-innen=14 mm; Ø-Klemmbereich=28,5 mm Superbike, Typ X01 a=760 mm; b=~141 mm; c=? mm; f1=70 mm; h=155 mm; Ø-außen=22,2 mm; Ø-innen=14 mm; Ø-Klemmbereich=28,5 mm Naked Bike, Typ X02 a=790 mm; b=? mm; c=? mm; f1=100 mm; h=175 mm; Ø-außen=22,2 mm; Ø-innen=14 mm; Ø-Klemmbereich=28,5 mm Tour Bar, Typ XB3 a=780 mm; b=? mm; c=? mm; f1=85 mm; h=200 mm; Ø-außen=22,2 mm; Ø-innen=14 mm; Ø-Klemmbereich=28,5 mm Gilles Tooling GT oversize low: a=755 mm; b=140 mm; c=? mm; f1=86 mm; h=94 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=?? mm; Ø-Klemmbereich=28,6 mm GT oversize medium: a=725 mm; b=110 mm; c=? mm; f1=116 mm; h=70 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=?? mm; Ø-Klemmbereich=28,6 mm Hagen GmbH (alle Modelle haben ein Teilegutachten, das mitgeliefert wird; kein Download verfügbar) Speedfighterlenker Alu 780mm: a=780 mm; b=? mm; c=? mm; f1=120 mm; h=90 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=14 mm; Ø-Klemmbereich=29 mm Speedfighterlenker Alu 800mm: a=800 mm; b=? mm; c=? mm; f1=120 mm; h=60 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=14 mm; Ø-Klemmbereich=29 mm In der Mitte ist die 780mm Variante, oben die 800mm mit geringerer Kröpfung. K-MaxX (alle Modelle haben ein Materialgutachten; Download) Materialgutachten bedeutet: Eintragung nach §21 bei der Dekra, kostet aktuell 26€ + eine unverzügliche Eintragung in die Zulassung. C28-CR: a=810 mm; b=? mm; c=? mm; f1=91 mm; h=71 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=? mm; Ø-Klemmbereich=28,6 mm C28-SB: a=780 mm; b=? mm; c=? mm; f1=141 mm; h=96 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=? mm; Ø-Klemmbereich=28,6 mm Magura (alle Modelle haben ein Teilegutachten; Download) AX: a=776 mm; b=? mm; c=? mm; f1=198 mm; h=92 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=14 mm; Ø-Klemmbereich=28,5 mm AX2: a=827 mm; b=134 mm; c=230 mm; f1=206 mm; h=100 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=14 mm; Ø-Klemmbereich=28,5 mm CPX: Chris Pfeiffer Edition a=805 mm; b=131 mm; c=231 mm; f1=117 mm; h=76 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=14 mm; Ø-Klemmbereich=28,5 mm CX: a=805 mm; b=135 mm; c=200 mm; f1=117 mm; h=76 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=14 mm;Ø-Klemmbereich=28,5 mm EX: a=795 mm; b=135 mm; c=186 mm; f1=120 mm; h=87 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=14 mm;Ø-Klemmbereich=28,5 mm FX: a=750 mm; b=137 mm; c=210 mm; f1=98 mm; h=107 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=14 mm;Ø-Klemmbereich=28,5 mm JX: a=768 mm; b=135 mm; c=169 mm; f1=117 mm; h=60 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=14 mm;Ø-Klemmbereich=28,5 mm SX: a=808 mm; b=135 mm; c=189 mm; f1=120 mm; h=63 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=14 mm;Ø-Klemmbereich=28,5 mm TX: a=797 mm; b=139 mm; c=217 mm; f1=138 mm; h=97 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=14 mm;Ø-Klemmbereich=28,5 mm Rizoma (alle Modelle haben ein Teilegutachten; Download) (bei der Bemaßung bin ich mir nicht sicher, da anhand des Teilegutachtens und der technischen Details nicht genau erkennbar ist was f1 und was h ist und ob Mitte Rohr als Bezugspunkt genommen wird) Conus MA005: a=720 mm; b=140 mm; c=? mm; f1=115 mm; h=52 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=? mm; Ø-Klemmbereich=28,6 mm Conus MA008: a=720 mm; b=140 mm; c=? mm; f1=110 mm; h=72 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=? mm; Ø-Klemmbereich=28,6 mm Conus MA010: a=756 mm; b=110 mm; c=? mm; f1=100 mm; h=37 mm; Ø-außen=22 mm; Ø-innen=? mm; Ø-Klemmbereich=28,6 mm Superbike-Umbaukits ABM Superbikekit KA Z 1000 SX (240-18856-XX) LSL Superbike-Kit X-Bar (120K138) P.S. Wie immer, nach bestem Wissen und Gewissen und ohne Gewähr auf Richtigkeit. Danke für die Zuarbeit: ride on, lowrider, RN12, Doppel-D
  7. tralf

    Einbau Magura HC1 Bremspumpe

    Da ich kürzlich in den Genuss kam, eine Magura HC1 Bremspumpe an meiner Z zu verbauen, habe ich ein Tutorial dazu gemacht. Dieses Tutorial ist für Fortgeschrittene gedacht, aber ich denke auch für Laien zu bewerkstelligen. Lest euch das Tutorial komplett durch und entscheidet, ob ihr die Arbeiten durchführen könnt. Es handelt sich hier um die Bremse, eure Lebensversicherung, lasst es sein, wenn ihr euch nicht sicher seid. Wovon man Ahnung haben sollte, bzw. es schon mal gemacht haben sollte. Oder ein Kumpel dabei haben, der das kann:Bremse entlüftenBremsleitung montierenLötenVerkleidungsteile (de-)montieren benötigte Verbrauchsmaterialien:2x 2cm Schrumpfschlauch 3,5mmein paar Zentimeter Malerkrepp oder Klebebandmehrere kleine Kabelbinder (schwarz ist natürlich zu bevorzugen)Bremsenreiniger um die Teile von Bremsflüssigkeit zu reinigen50mm Glasmantelgeschoss, gefüllt mit Gerstenkaltschale Benötigtes Werkzeug: Alles was benötigt wird, um Teile an der Z zu demontieren und wieder zu montieren.1/4" RatschenkastenGabelschlüssel Größe 121/4" Drehmomentschlüssel (typischerweise 6-30 Nm) sonstiges WerkzeugLötkolben, wenn man die Kabel des Bremsschalters ordentlich verbinden will, sonst tun es auch Quetschverbinderca. 1m Einziehdraht (z.B. Kleiderbügel aus der Reinigung), möglichst steif um die Kabel durch das Bougierrohr der rechten Schaltereinheit zu fädeln Begriffsklärung:Bougierrohr - ein Plastikschlauch, der oft genutzt wird um mehrere elektrische Leitungen zusammen zu fassen und vor mechanischer Belastung zu schützen (sieht man fast immer an Lenkerarmaturen)Fitting: Der runde Anschluss der Bremsleitung, womit die Leitung an der Bremspumpe oder am Bremssattel mit einer Hohlschraube verbunden wird. Los geht's! 1. Demontage - alles ab, was den Einbau behindert 1.1 Linke Kühlerverkleidungen demontieren Dazu auf der Seite mit einem 5er Inbus die 3 Schrauben der Kühlerverkleidung entfernen und vorsichtig aus den 2 Gummilagerungen im hinteren Teil ziehen. Dann nicht vergessen die Blinkerkabel abzustöpseln. Bild 1.1 - Schraube 1 (die Bilder zeigen die rechte Seite, sieht aber genau so auch links aus) Bild 1.2 - Schraube 2 und 3 1.2 Ablassen der Bremsflüssigkeit Wichtig: Bremsflüssigkeit greift den Lack an. Also auf die Sauberkeit achten und auslaufende Bremsflüssigkeit sofort entfernen. Zuerst mit einem mittleren Kreuzschlitzschraubendreher die 3 Schrauben des Bremsflüssigkeitsbehälters entfernen. Dann den Deckel samt Gummidichtung und Schwimmer entfernen. Jetzt die Bremsflüssigkeit mit einer Spritze aufsaugen. Alternativ kann man auch durch die Entlüftungsschraube am Bremssattel die Bremsflüssigkeit durch das Leitungssystem ablassen. Bitte nur bis zum Boden des Behälters und ein kleines Stück mehr ablassen. Bloß nicht komplett Ablassen, dass macht das spätere Wiederbefüllen nur komplizierter. Der Sinn dahinter ist, wenn im Punkt 1.3. die Bremsleitung an der Bremspumpe entfernt wird, soll ja nicht gleich die Suppe raus laufen. 1.3 Lösen der Bremsleitung Mit einem SW12 Maulschlüssel oder Ratsche die Hohlschraube, die die Bremsleitung mit der Bremspumpe verbindet lösen und entfernen. Achtet auf die Bremsflüssigkeit, die austreten kann. 1.4 Demontage Bremspumpe Mit einem 5er Inbus die beiden Schrauben der Klemmung lösen und die Halbschale hinten entfernen. Jetzt kann die Bremspumpe am Stück abgenommen werden. 2. Montage der Magura HC1 Bremspumpe Der Zusammenbau der Bremspumpe ist in der mitgelieferten Magura Anleitung (PDF hier) gut erklärt und muss hier nicht weiter erläutert werden. 2.1 Bremspumpe am Lenker befestigen Die HC1 hat anders als die originale Bremspumpe keine Schelle, die von hinten den Lenker umschließt und mit 2 Schrauben befestigt wird. Sondern ein Scharnier, welches nur eine Schraube benötigt. Also die Bremspumpe ansetzen die Halbschale umklappen und befestigen. Die Klemmschraube mit 6Nm anziehen. 2.2 Bremsleitung montieren Jetzt wird mit der mitgelieferten Hohlschraube und den 2 neuen Dichtungen die Bremsleitung wieder montiert. Eine Dichtung ist dabei zwischen Bremspumpe und Fitting, die zweite Dichtung ist dann zwischen Fitting und Hohlschraubenkopf. Die Schraube mit 15Nm anziehen. 3. Verkabelung des Bremslichtschalters Die HC1 hat nicht den gleichen Anschluss wie die von Kawasaki verbaute Bremspumpe, so dass man sich extra um die Verkabelung kümmern muss. Ich habe eine Lösung gefunden, die recht einfach ist aber trotzdem unauffällig und fast wie original. Bild 3.1 - Dieser Stecker passt nicht mehr 3.1 Kabel finden und vorbereiten Die beiden Adern (grün/gelb und braun) des Bremslichtschalters werden auf der linken Seite in den Steckerverbinder der rechten Schaltereinheit geführt. Dieser befindet sich links leicht über und hinter dem Kühler. Die Kontakte sind gut erreichbar und mit einem dünnen und langen Werkzeug (max. 1mm Breite) kann man die Kontakte von vorne entriegeln und nach hinten aus dem Steckergehäuse ziehen. Um etwas mehr Bewegungsfreiheit zu haben, kann man das Bougierrohr gut 15cm zusammenziehen, so dass es schön faltig wird. Bild 3.2 - Der Steckverbinder ist der 6 polige rechts außerhalb der Gummitülle Bild 3.3 - Steckverbinder frei gelegt (das grün/gelbe und braune Kabel sind gut zu erkennen) Bild 3.4 - Die Haltenasen, die die Kontakte verriegeln, da muss man mit was spitzem drunter hebeln, dann kann der Kontakt nach hinten rausgezogen werden Bild 3.5 - Kontakte ausgepinnt 3.2 Kontakte an das Kabel der Hymec löten Wenn man die 2 Adern ausgepinnt hat, kann man sie oben an der Bremse aus dem Bougierrohr ziehen, anders rum geht es auch, nur muss dann oben der Stecker entfernt werden. Jetzt muss man etwas Augenmaß beweisen. Die Kontakte am grün/gelben und braunen Kabel habe ich dann mit ca. 20cm Restkabel so abgeschnitten, dass sie zusammen mit dem restlichen Kabel der HC1 in etwa so lang wie der gesamte Kabelstrang der rechten Schalterarmatur sind. Jetzt die Kabelenden zusammenlöten (oder mit Quetschverbinden verbinden, aber hier klar 2. Wahl) und schön mit Schrumpfschlauch einschrumpfen. Das Ganze kann man dann mit Isolierband noch mal umwickeln. Bild 3.6 - Dieses Kabel kommt von der Bremspumpe Bild 3.7 - Die Adern der HC1 mit den 20cm Enden des originalen Kabels verlötet, Polung egal. Hier schon mit Schrumpfschlauch isoliert. 3.3 Bremskabel durchs Bougierrohr der rechten Schaltereinheit fädeln Jetzt kommt der starre Draht zum Einsatz. Von der Steckverbinderseite aus durch das Rohr schieben, bis man oben an der Schaltereinheit raus kommt, da wo auch vorher das Bremsschalterkabel eingezogen war. Mit dem Klebeband die beiden Kontakte aus dem HC1 Kabel ans Ende des Drahtes kleben und dann das Ganze wieder Retour durchs Bougierrohr. Ich habe oben dann mit einem Kabelbindern für etwas Zugentlastung gesorgt. Zu guter Letzt die Kontakte wieder in den Steckerverbinder der rechten Schaltereinheit einpinnen. Grün/gelb war oben links, braun unten rechts (Siehe Bild 3.4). 3.4 Testen, ob auch die Elektrik funktioniert Test für die korrekte der Verkabelung und die Funktion des SchaltersZündung an, vordere Bremse betätigen. Das Rücklicht sollte jetzt aufleuchten -> korrekt Sollte etwas nicht so wie beschrieben funktionieren, muss die Verkabelung und des Bremssschalter überprüft werden. Beim Schalter kann man mit einem Multimeter auf Durchgang prüfen. Sollte nur bei gezogenem Hebel Durchgang da sein. 4. Zusammensetzen Jetzt wie in Punkt 1 in umgekehrter Reihenfolge wieder die linke Kühlerverkleidung befestigen. 5. Bremse befüllen Das Bremssystem soweit fertig gestellt, dass man die Bremse wieder befüllen kann. Also oben den Bremsflüssigkeitsbehälter mit Bremsflüssigkeit füllen und dann durchpumpen, bis ein ordentlicher Druckpunkt da ist. Hier ist ein Bremsflüssigkeitswechselgerät (was für ein Wort) von z.B. BGS sehr hilfreich. Es ist sinnvoll dann den Bremshebel stark ziehen und schauen, ob an den Dichtungen Bremsflüsigkeit austritt. Am besten man lässt den Hebel über Nacht mit einem Kabelbinder fest gezogen stehen. Wenn alles dicht ist, dann sollte das auch im normalen Betrieb so bleiben. 6. Freuen und Gerstenkaltschale leeren Habe fertig!
  8. Da ich kürzlich in den Genuss kam, ein Magura Hymec 167 System an meiner Z zu verbauen und weil es kleine Unterschiede zur Anleitung von Magura gibt, habe ich ein Tutorial dazu gemacht. Dieses Tutorial ist für Fortgeschrittene gedacht, aber ich denke auch für Laien zu bewerkstelligen. benötigte Verbrauchsmaterialien:2x 2cm Schrumpfschlauch 3,5mmein paar Zentimeter Isolierbandein paar Zentimeter Malerkrepp oder Klebeband10 kleine Kabelbinder (schwarz ist natürlich zu bevorzugen)50mm Glasmantelgeschoss, gefüllt mit Gerstenkaltschale Benötigtes Werkzeug: Alles was benötigt wird, um Teile an der Z zu demontieren und wieder zu montieren.1/4" RatschenkastenGabelschlüssel Größe 12 sonstiges WerkzeugLötkolben, wenn man die Kabel des Kupplungsschalters ordentlich verbinden will, sonst tun es auch Quetschverbinderca. 1m Einziehdraht (z.B. Kleiderbügel aus der Reinigung), möglichst steif um die Kabel durch das Bougierrohr der linken Schaltereinheit zu fädeln Begriffsklärung:Geberzylinder - die Pumpe oben am Kupplungshebel, der Teil der vom Fahrer direkt bewegt wird.Nehmerzylinder - das graue Teil mit goldener Kappe unten am Ausrückhebel der Kupplung, der selbigen bewegt, wenn oben der Hebel bewegt wirdAusrückhebel - Die Welle unten im Kupplungsdeckel, die durch eine Drehbewegung die Kupplung trenntBougierrohr - ein Plastikschlauch, der oft genutzt wird um mehrere elektrische Leitungen zusammen zu fassen und vor mechanischer Belastung zu schützen (sieht man fast immer an Lenkerarmaturen) Los geht's! In der Magura-Anleitung ist der Abbau an Verkleidungsteilen aufs Minimale reduziert. Es zeigte sich aber, dass das zumindest an meiner Z1000 Baujahr 2010 nicht ohne Weiteres geht. 1. Demontage - alles ab, was den Einbau behindert 1.1 Windschild demontieren Um bessere Sicht auf das Geweih zu haben und wo sich der Kupplungszug entlang schlängelt. 1.2 Beide Kühlerverkleidungen demontieren Dazu auf jeder Seite mit einem 5er Inbus die 3 Schrauben der Kühlerverkleidung entfernen und vorsichtig aus den 2 Gummilagerungen im hinteren Teil ziehen. Dann nicht vergessen die Blinkerkabel abzustöpseln. Auf der rechten Seite auf den Kupplungszug aufpassen, da ist noch eine Halterung an der Verkleidung, die am besten zuerst öffnen. Bild 1.1 - Schraube 1 Bild 1.2 - Schraube 2 und 3 1.3 Kühler lösen, nicht abmontieren Da der Nehmerzylinder nicht einfach auf den Pfaden des Original-Kupplungszuges entlang gezogen werden kann, ist zu breit, muss der Kühler gelöst werden, um etwas mehr Raum zu haben. Dazu unten mittig am Kühler mit einer 10er Nuss die Schraube entfernen. Dann auf der linken Seite oben die Schraube entfernen und den Kühler leicht nach unten drücken. Jetzt sollte der Platz für alles weitere ausreichen. Bild 1.3 - Durch diesen Spalt muss der Nehmerzylinder Bild 1.4 - ohne das Lösen des Kühlers geht es nicht Bild 1.5 - so sieht es dann mit gelöstem Kühler aus 1.4 Original Seilzug entfernen Die Kupplungseinstellschraube ganz in die Armatur schrauben. Dann den Zug oben aushängen. Falls das Spiel dazu nicht reicht mit der Hand den Ausrückhebel der Kupplung unten am Motordeckel betätigen. Ja geht schwer, also 2. Person hinzuziehen falls ihr das nicht alleine hinbekommt. Wenn der Zug oben ausgehängt ist, kann man unten am Kupplungsdeckel die 2 Muttern mit einem Gabelschlüssel SW12 lösen. Die linke Schraube komplett vom Gewinde runter schrauben. Jetzt sollte es möglich sein den Seilzug aus der Aufnahme am Deckel zu ziehen. Danach kann man den Zug komplett entfernen. Merkt euch den Weg, denn da muss gleich die Hydraulikleitung der Hymec lang gelegt werden. 1.5. Rückholfeder des Ausrückhebels entfernen Laut Magura soll die Rückholfeder am Ausrückhebel ausgehängt oder entfernt werden. Bei der Z kann man die nicht aushängen, also muss sie raus. Dazu den Ausrückhebel um ca. 90° gegen den Uhrzeigersinn drehen und nach oben aus dem Lager ziehen. Danach den Federring entfernen und in genau dieser Position wieder einführen. Achtet darauf nicht zu verkanten, sonst beschädigt ihr den Simmering oder schlimmer, das Nadellager der Hebelaufnahme im Kupplungsdeckel. Aufpassen, wenn der Hebel jetzt komplett rein gesteckt ist kann man ihn nicht mehr drehen, also leicht anheben und in die Standardposition bringen. Durch den fehlenden Federring ist jetzt Spiel nach unten entstanden. Bild 1.6 - Ausrückhebel mit entnommener Rückholfeder 1.6 Kupplungsarmatur vom Lenker entfernen Muss ich glaube ich nicht viel zu schreiben. Stecker des Kupplungsschalters abziehen und mit einem 5er Inbus die Klemmung lösen und alles entfernen, wird nicht mehr gebraucht. 2. Montage der Magura Hymec 2.1 Kupplungshydraulikleitung verlegen Hymec Kupplungsarmatur am Lenker locker befestigen, damit sie nicht irgendwas beschädigen kann beim Rumbaumeln. Dann die Leitung mit dem Nehmerzylinder-Ende auf dem Pfad des original Kupplungszugs von vorne über den Kühler in Richtung linker Seite über dem Motor durch schieben. Auf der linken Seite gibt es noch eine blaue Halteschelle, die man öffnen muss, damit der Nehmerzylinder durch passt. Bild 2.1 - Die blaue Schelle am Motorhilfsrahmen, linke Seite Bild 2.2 - jetzt ist der schwierigste Teil des Einfädelns schon geschafft 2.2 Nehmerzylinder in die Halterung stecken und die Zugstange einhängen Nachdem die Leitung ordnungsgemäß verlegt wurde muss der Nehmerzylinder unten in die Halterung am Kupplungsdeckel eingeschoben werden. Vorher muss die Distanzhülse aufgesteckt werden. Jetzt kann man mit einer Hand die Zugstange so weit es geht aus dem Nehmerzylinder ziehen und mit der anderen Hand den Ausrückhebel nach vorne drehen um die Zugstange einzuhängen. Jetzt ist der Einbau der mechanisch/hydraulischen Komponente bis auf die korrekt Ausrichtung der Kupplungsarmatur prinzipiell erledigt. Bild 2.3 - Nehmerzylinder eingesteckt, Zugstange noch frei Bild 2.4 - Zugstange eingehängt 2.3 Kupplunglungsspiel überprüfen Da man jetzt nicht mehr wie bei einem Seilzug oben am Hebel das Spiel einstellen kann, gibt es eine andere Methode um es zu überprüfen. Ändern kann man am Spiel ohne Weiteres ja eh nichts. Der Nehmerzylinder muss sich ca. 4-6mm aus seiner Aufnahme am Kupplungsdeckel ziehen lassen. Ist das Spiel zu klein muss eine andere Adapterhülse verwendet werden. Ist das Spiel zu groß muss mit Unterlegscheiben aufgefüllt werden. Aber theoretisch ist das Set von Magura auf die Z1000 abgestimmt und sollte in den Toleranzen sein. Das Spiel ist wichtig, weil sich das Kupplungspaket mit steigender Motorwärme ausdehnt und den Ausrückhebel nach hinten bewegt. Ist jetzt zu wenig Spiel vorhanden wird die Kupplung vorgespannt und schließt nicht mehr richtig. Ein Kupplungsschaden ist dann nur noch eine Frage der Zeit. Umgekehrt, bei zu viel Spiel kann es sein, dass die Kupplung nicht komplett trennt. Laut Magura merkt man das beim Schieben mit eingelegtem Gang und gezogener Kupplung oder bei Problemen den Leerlauf zu finden. Wobei sich die Z bei kaltem Motor immer schwer anstellt, den Leerlauf einzulegen, auch mit normalem Kupplungszug. Es gibt ja auch einen Thread dazu. Ich hatte hier nur 3,5mm Spiel, aber eine Nachfrage bei Magura ergab: Auch mit 3mm sollten keine Probleme auftreten bei Straßenmaschinen. Die 6mm Angabe ist eher für Crosser gedacht, wo das Hymec System seinen Ursprung hat. Bild 2.5 - Der Nehmerzylinder sollte sich 4-6 mm aus der Aufnahme ziehen lassen, bei mir waren es 3,5 mm, alles i.O. 3. Verkabelung des Kupplungsschalters Die Hymec Kupplungsarmatur hat nicht den Kawasaki Steckverbinder, so dass man sich extra um die Verkabelung kümmern muss. Ich habe eine Lösung gefunden, die recht einfach ist aber trotzdem unauffällig und fast wie original. 3.1 Kabel finden und vorbereiten Die beiden Adern (schwarz und schwarz/rot) des Kupplungsschalters werden auf der linken Seite in den Steckerverbinder der linken Schaltereinheit geführt. Dieser befindet sich links leicht über und hinter dem Kühler. Die Kontakte sind gut erreichbar und mit einem dünnen und langen Werkzeug (max. 1mm Breite) kann man die Kontakte von vorne entriegeln und nach hinten aus dem Steckergehäuse ziehen. Um etwas mehr Bewegungsfreiheit zu haben, kann man das Bougierrohr gut 15cm zusammenziehen, so dass es schön faltig wird. Bild 3.1 - Der Steckverbinder ist rechts innerhalb der Gummitülle Bild 3.2 - Steckverbinder frei gelegt (das schwarze und schwarz/rote Kabel sind gut zu erkennen) Das Bild ist gestellt, denn das Kabel läuft eigentlich hinter dem Halter im Bildhintergrund lang Bild 3.3 - Steckverbinder geöffnet, das schwarze und schwarz/rote Kabel schon vereinzelt (Bougierrohr ist schon zusammengezogen) Bild 3.4 - Kontakte ausgepinnt 3.2 Kontakte an das Kabel der Hymec löten Wenn man die 2 Adern ausgepinnt hat, kann man sie oben an der Kupplung aus dem Bougierrohr ziehen, anders rum geht es auch, nur muss dann oben der Stecker entfernt werden. Jetzt muss man etwas Augenmaß beweisen. Den vorhanden Stecker an der Hymec habe ich abgeschnitten, so dass ca. 5cm Kabel dran blieben. Vielleicht muss man ja noch mal was dranlöten, sicher ist sicher. Diese Art Stecker passt aber nirgends an die Z. Die Kontakte am schwarzen und schwarz/roten Kabel habe ich dann mit ca. 20cm Restkabel so abgeschnitten, dass sie zusammen mit dem restlichen Kabel der Hymec in etwa so lang wie der gesamte Kabelstrang der linken Schalterarmatur sind. Jetzt die Kabelenden zusammenlöten (oder mit Quetschverbinden verbinden, aber hier klar 2. Wahl) und schön mit Schrumpfschlauch einschrumpfen. Das Ganze kann man dann mit Isolierband noch mal umwickeln. Bild 3.5 - Die Adern der Hymec mit den 20cm Enden des Original Kabels verlötet, Polung egal. Noch nicht mit Schrumpfschlauch überzogen. 3.3 Kupplungskabel durchs Bougierrohr der linken Schaltereinheit fädeln Jetzt kommt der starre Draht zum Einsatz. Von der Steckverbinderseite aus durch das Rohr schieben, bis man oben an der Schaltereinheit raus kommt, da wo auch vorher das Kupplungsschalterkabel eingezogen war. Mit dem Klebeband die beiden Kontakte aus dem Hymec Kabel ans Ende des Drahtes kleben und dann das Ganze wieder Retour durchs Bougierrohr. Ich habe oben dann mit 2 Kabelbindern für etwas Zugentlastung gesorgt. Zu guter Letzt die Kontakte wieder in den Steckerverbinder der linken Schaltereinheit einpinnen. Schwarz war in der mittleren Reihe in der Mitte und schwarz/rot links oben (Siehe Bild 3.3). Bild 3.6 - so sollte das dann oben am Hebel aussehen 3.4 Testen, ob auch die Elektrik funktioniert 2 Tests zeigen die Korrektheit der Verkabelung und die Funktion des SchaltersZündung an, Gang einlegen und Startknopf drücken -> Starter rührt sich nicht -> korrektZündung an, Gang einlegen, Kupplung ziehen und den Startknopf drücken -> Motor startet -> korrekt Sollte etwas nicht so wie beschrieben funktionieren, muss die Verkabelung und des Kupplungsschalter überprüft werden. Beim Schalter kann man mit einem Multimeter auf Durchgang prüfen. Sollte nur bei gezogenem Hebel Durchgang da sein. 3. Zusammensetzen Jetzt wie in Punkt 1 in umgekehrter Reihenfolge wieder den Kühler befestigen und die Verkleidungen anbringen. 4. Freuen und Gerstenkaltschale leeren Habe fertig! Die Kupplung der Z ist jetzt mit 1 oder 2 Fingern zu betätigen. Also perfekt für zierliche Frauen, die ein Männermotorrad* fahren wollen. *) Aussage Kawasaki
  9. alonka

    Magura Lenker bei z1000 2014

    Hallöle, hab mich gerade durch sämtliche Lenker Trends gekämpft und bin leider nicht so richtig fündig geworden hinsichtlich der Lenkerklemmung. Ich möchte auf den Magura CPX Chris Pfeiffer Edition oder der Magura SX umrüsten. Passt hier noch die Lenkerklemmung? Originalbreite (b) des Serienlenkers ist ja 165 mm. Die Magura Lenker haben hier 131 mm bzw 135 mm. Siet ziemlich knapp aus, wenn ich die Abstände der Klemmblöcke betrachte.
  10. Hat jemand eine Magura Hymec an der Z750 montiert? Benötige Hilfe ! In der Beschreibung von Magura steht , man soll die Rückholfeder am Ausrückhebel aushängen ! Welcher Feder kann das sein ? Die oberhalb bzw. außen am Deckel oder befindet sich im Innern noch eine Feder ? http://www.magura.com/de/powersports/produkte/katalog/produkte/detail/80-2014/kupplungssysteme/allgemein/hymec-street/allgemein.html
  11. Marco2014

    Magura SX in Bayern

    Hallo, Ich wollte mir an meine Z den Magura SX dran bauen. Jetzt war ich heute bei der DEKRA und der meinte keine Chance. Wenn ich mir den dran baue und habe nur die Gutachten aus dem Internet von der Magura Seite benötige ich eine Einzelabnahme und die macht in Bayern nur der TÜV für ca. 130€ und viel Tamtam. Hat den Lenker schon mal jemand in Bayern eingetragen bekommen ohne Einzelabnahme? Oder gibt es noch ein anderes Gutachten? Gruß Marco.
  12. MarkuZ

    Lenker Magura CPX

    Hallo zusammen, ich überlege mir über die Winterpause einen Magura Lenker CPX an meine ZRT00D zu montieren. Ich hab hier gelesen, dass ihn schon einige montiert haben. Wie genau läuft das mit dem Teilegutachten und der Eintragung beim TÜV. Ist die Eintragung problemlos? Kosten ca. 30€ ? Und wie habt ihr das mit den Bohrungen gemacht oder habt ihr getapt? Fällt das tapen bei der Eintragung nicht auf? Und falls getapt, was sagt wohl die Versicherung nach einem Unfall? Würde mich über einige Rückmeldungen freuen.
  13. tralf

    Lenkerumbau auf Magura TX

    Der Winterumbau 2013/2014 fängt dieses Jahr früh an Im Zuge einer weiteren Verbesserung (in den nächsten Tagen gibt es sicher mehr) meiner Z musste der originale Lenker weichen. Da mir die originale Ergonomie gefällt, einzig etwas breiter könnte er sein, musste ein gleichwertiger Ersatz her. Fündig geworden bin ich beim Magura TX. Der kommt dem originalen recht nah und ist 6cm breiter. Für die spätere TÜV-Eintragung sicher sinnvoll: Foto von der Nummer, die später unter dem linken Griff liegt. Da ich nicht in den Lenker bohren wollte, habe ich die Haltenase der Armaturen mit dem Dremel abgeschliffen. Dann eine Lage Panzertape drunter und das hält bombenfest und man kann später die Lage der Armaturen ohne Probleme korrigieren. Die Shinyo/Highsider Victory passen jetzt endlich auch mit der schmalen Seite nach innen ohne Probleme. Ich nutze die Shinyo/Highsider Lenkerenden. Unverständlicherweise haben die so einen kleinen Durchmesser, dass man die dem Spiegel mitgelieferten Adapter mit verwenden muss. Meiner Meinung nach eine Fehlkonstruktion, aber was soll man machen. Fertsch!!!!!1111elf Danke noch mal an Kami One und panz_drei_n für die tatkräftige Unterstützung.
  14. Ich hab nen problem bei der eintragung meines magura sx... heute beim tüv in meiner werkstatt sagte mir das das teilegutachten was ich mir von magura ausgedruckt habe nicht reicht(er hat sich selbst auch schlau gemacht und meinte mehr gibt es auch nicht) ich müsse zu einer tüv stelle um eine einzelabnahme zu machen. Ok... ich war beim tüv und die sagen mir ne einzelabnahme kostet 80euro und mehr dafür kann ich mir auch nen neuen lenker mit abe holen was soll die verarsche hat iwer tipps od ratschläge? kann doch nich sein das ich solche probleme hab den scheiss lenker eintragen zu lassen
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