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09.04.2011 Also ohne Tacho fährt es sich doch irgendwie komisch Auf geht es an das Verkabeln. Bevor wir uns an den Tacho selber machen, müssen wir uns erstmal die Grundlage schaffen. Kurz gesagt, wir brauchen einen Taster. Meine Wahl fiel auf den Lichthupentaster, mit Licht habe ich noch nie gehupt und so hat er wenigstens eine sinnvolle Funktion. Als erstes muss die linke Armatur abgebaut werden. Die Kabel an dem Taster werden abgelötet und dann gut isoliert. Man besorgt sich ein Zwillingskabel und zieht es in den originalen Kabelstrang von Armatur in Richtung Maske ein. Dann lötet man die Kabel an dem Lichthupenschalter fest und baut die Armatur wieder an. Das war der leichte Teil Eine sehr gute Anleitung für den Einbau eines Motoscope gibt es vom User 00Z im HowTo Bereich. Diese Anleitung habe ich für meine Aktivitäten als Grundlage gesetzt. Meine Idee war nun eine Reservewarnleuchte zu realisieren. Ich hasse nichts mehr als ohne Sprit einfach stehen zu bleiben Okay, die motosign hat 5 LED's in folgender Anordnung: Blinker links, Öldruck, Neutralstellung, Fernlicht und Blinker rechts. Die LED "Blinker links" soll zukünfig für beide Blinkrichtungen als Kontrollleuchte funktionieren und die LED "Blinker rechts" soll als Warnleuchte für die Tankreserve dienen. Der Schwimmers im Tank ist im Prinzip ein variabler Widerstand und er hat 100 Ohm. Bei geschätzten 83Ohm geht die Warnleuchte an. Bedeutet also, ist der Tank voll hat der Widerstand einen Wert Richtung 0 Ohm, ist der Tank leer hat der Widerstand einen Wert Richtung 100 Ohm. Meine Ausbildungszeit ist schon eine Weile her, von daher ist mein KnowHow was Schaltungen betrifft fast null und nichtig. Ein Kollege hat mir geholfen und wir sind zu einer Schaltung mit einem Operationsverstärker gekommen. Einfach erklärt, wenn sich das Verhältnis zwischen R2:P1 und R1:Tankgeber verschiebt, dann läßt der IC Spannung durch und die LED leuchtet. Mit dem Potentiometer P1 kann der Schwellwert, wann die LED angehen soll und wann nicht, gesteuert werden. Der Widerstand R3 muss zwischen der Zündung und den Geschwindigkeitssensor geschaltet werden. Die Dioden D2 und D3 sind dafür da, dass der Betrieb an nur einer Blinkerkontrollleuchte möglich ist. Würde man die Dioden nicht benutzen, würde beim Blinken immer alle 4 Blinker blinken, also nicht im Sinne des Erfinders. Die Belegung und den Schaltplan habe ich im Downloadbereich bereitgestellt: --> Klick <-- Der Platz hinter der Maske ist unheimlich begrenzt. Ich habe die Schaltung auf kleinstmöglichen Raum auf eine Platine gefummelt. Ein Kästchen für die Platine würde zuviel Platz wegnehmen, das bekommt man nicht hinter die Maske. Ich habe eine andere Lösung gefunden um die Schaltung wasserdicht zu bekommen. Ich habe mir aus dem RC-Modellbau eine Dose flüssigen Gummi besorgt. Dieses Zeug isoliert elektrische Leitung, ist unheimlich dehnbar und vor allem wasserdicht. Ich habe die Schaltung 3-4 mal in das Gummizeug getaucht und gut ist. Den originalen Kabelbaum habe ich nicht zerschnitten. Den Stecker von dem originalen Tacho habe ich abgeklebt und dann mit dem flüssigen Gummi abgedichtet. Als letztes wurde nur noch die Schaltung an den Kabelbaum angelötet und dann gut isoliert. Die Verkabelung ist abgeschlossen und die Maske wurde wieder angebracht. Ein erstes Starten der Zett zeigt, es funktioniert alles so wie gewollt. Jetzt muss nur der motoscope noch eingestellt werden. Die Einstellungen im Forum und im Internet haben alle nicht funktioniert. Letztendlich habe ich den motoscope mit der Lernfunktion eingestellt. Die Reservewarnleuchte muss ich bei den nächsten Tankstopps noch ein wenig nachjustieren.
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17.03.2011 Der Umbau der Maske gärt nun schon seit gut 4 Monaten in mir. Ich hatte erst an eine Fightermaske gedacht, doch irgendwie hat mir das alles nicht so gefallen und ich war total unentschlossen. Kurz vor Anfang der Saison habe ich mich dann schließlich dazu überwunden die Maske zu ändern und zwar sollte es etwas werden was es bis dato noch nicht gab. Die originale Maske sollte angepasst werden und ein winziger Tacho musste her. Der Tacho war schnell gefunden, ein Motoscope mini von Motogadget lag jetzt hier vor mir. Sehr schön, der grobe Plan war das Windschild zu entfernen und die obere Kante der Maske sollte eine einheitliche Linie erhalten. Der Plan stand, jetzt musste an der Umsetzung gearbeitet werden. Der erste Schritt ist natürlich, die Maske komplett auseinander bauen. Grob hat man dann am Ende einen Scheinwerfer, das mittlere Verkleidungsteil, zwei seitliche Verkleidungen und das Geweih. Das Geweih ist an der oberen und unteren Gabelbrücke verschraubt. Der originale Tacho ist am Geweih befestig. Dann gibt es noch ein Hilfsgeweih (ich nenne es zumindest so). Es ist sozusagen eine Metallplatte mit zwei Gewindestangen nach oben. Das Hilfgeweih wird dann mit zwei Abstandsbuchsen von außen an dem mittleren Verkleidungsteil verschraubt. Da ich das Windschild weghaben will muss also die außen liegende Verschrauben weg. Der einfache Weg wäre die Verschraubung nach innen zu verlegen. Die Gewindestangen werden bündig an der Metallplatte abgesägt. Dann werden dort wo die Gewinde waren Löcher in die Metallplatte gebohrt. Die Buchsen und Gewindestangen werden wiederverwendet. Zuerst habe ich das mittlere Verkleidungsteil überall dort von Farbe befreit wo später Änderungen vorgenommen werden. Auf dem Bild seht ihr die Löcher der alten Befestigung. Die Abstandsbuchsen werden von oben eingesteckt und dann auf der Innenseite in der Länge angepasst. Jetzt habe ich die Buchsen und die Gewindestangen von einem Freund verschweißen lassen. Die fertigen Teile werden dann von oben in die vorhanden Löcher gesteckt. Achtung, ich habe vorher die Buchsen oben an zwei seitlichen Stellen abgeflacht damit sie sich später nicht in dem Verkleidungsteil mitdrehen. Die zurückgebliebenen Vertiefungen auf der Oberseite habe ich mit Kunststoffschweißen geschlossen. Ich habe einen 50 Watt Lötkolben benutzt, der sollte ca 450 °C werden. Als Schweißmaterial sollte der selbe Kunststoff benutzt werden, aus dem die Maske auch besteht. Ich hatte ja noch die demontierten Kühlerecken, die haben sich für eine gute Sache geopfert. Zum Testen kann man das Hilfsgeweih montieren. Es hat alles wie geplant geklappt. Das Zwischenergebnis sieht nun von Innen so aus. Die Maske ist jetzt also montierbar, nun kann ihr die eigentlich Form gegeben werden. Für die groben Arbeiten ist das Zauberwort hier wieder Kunststoffschweißen. In den Mittelteil habe ich ein Stück Plastik hineingeschweißt und dann die Vertiefungen recht und links mit Material gefüllt. Wenn die groben Arbeiten abgeschlossen sind besteht auch endlich eine Grundlage für den GFK Spachtel. Die Oberfläche schön spachteln so das eine glatte Oberfläche entsteht. Nach dem ganzen Gespachtel und Geschleife (ich schleife nicht gern ) konnte ich die Maske wieder an die Zett montieren. Jetzt muss ein Patz für den Motoscope gefunden werden. Das Halteblech für den originalen Tacho habe ich kurzer Hand abgesägt. So entstand ein schönes Loch wo der Motoscope eingelassen werden kann. Die obere Strebe des Geweihes störte ungemein. Ich habe mir ein 7mm Rundeisen und ein 25mm breites und 2mm dickes Flacheisen aus dem Baumarkt besorgt. Daraus habe ich mir dann eine neue Halterung für den neuen Tacho gebogen. Ein Freund hat mir das wieder alles zusammengeschweißt und die alte obere Strebe wurde dann herausgesägt. Der Motoscope hat jetzt seinen entgültigen Platz eingenommen. Die Maske hatte ich dann zum Lackierer gegeben um sie in dem originalen Orangeton zu lackieren. Das Erbnis sagte mir gar nicht zu, irgendwie war das eine große orangene Fläche mit nix drauf, kein Eyecatcher. Ich habe die Maske dann oben schwarz matt selber lackiert und ein Teil unter dem Scheinwerfer dann schwarz foliert. Der Tacho ist noch nicht angeschlossen. Die Saison fängt an und ich will fahren, ich werden später berichten wie der Tacho angeschlossen wird.
